18-Jährige muss vor Gericht gegen ihren Großvater aussagen
Schluchzen der zeugin im verhandlungssaal
Das bitterliche Schluchzen der 18-jährigen Zeugin ist schon im Verhandlungssaal zu hören, als sie noch über den Flur in Richtung Eingangstür geht. Sie muss vor Gericht gegen ihren Großvater aussagen.
Zeugnisverweigerungsrecht
„Muss“ ist eigentlich das falsche Wort, denn als Enkelin hat sie ein Zeugnisverweigerungsrecht. Sie will aussagen – auch wenn es ihr sehr schwerfällt, über das Erlebte zu sprechen.
Sexueller missbrauch
Denn der Großvater hat sie sexuell missbraucht, immer wieder. Daran besteht für die Anklage kein Zweifel.
Weitere opfer
Sie – und insgesamt acht andere Kinder, darunter sieben weitere Familienmitglieder: Nichte und Neffe, Enkelkinder und laut Anklage auch die eigene Tochter.
Anklage
Die Anklage wirft dem Großvater sexuellen Missbrauch vor. Die 18-Jährige ist bereit, vor Gericht auszusagen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Emotionale belastung
Es ist eine emotionale Belastung für die junge Frau, über ihre traumatischen Erfahrungen zu sprechen. Doch sie fühlt sich verpflichtet, ihre Stimme zu erheben und für Gerechtigkeit zu kämpfen.
Gerichtstermin
Der Gerichtstermin ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen sexuellen Missbrauch. Die 18-Jährige hofft, dass ihre Aussage dazu beiträgt, den Täter zur Rechenschaft zu ziehen.
Unterstützung
Die junge Frau wird von ihrer Familie und von Fachleuten unterstützt, um die emotionale Belastung zu bewältigen und ihre Aussage vor Gericht zu überstehen.