Der Ruderbootverleih kehrt zurück: Projekteinsatz auf den Littardkuhlen
Ziel fest im blick
Im Frühjahr 2026 soll der Ruderbootverleih auf den Littardkuhlen am Samannshof wieder eröffnet werden. Der Verein für Gartenkultur und Heimatpflege Schaephuysen ist zuversichtlich, dass dies gelingt. Seit der Entscheidung, den Verleih ehrenamtlich zu betreiben, hat der Verein eine Welle der Unterstützung erlebt.
Erste resonanz
Bei einer ersten Informationsveranstaltung im August im 'ZeitRaum', dem Heimatmuseum des Vereins in Schaephuysen, stieß das Vorhaben auf große Resonanz. Mehr als 20 Freiwillige meldeten sich sofort, um sich aktiv zu engagieren.
Beispiel für engagement
Der Marine-Spielmannszug aus Schaephuysen plant, ein Boot zu restaurieren und zu gestalten, was gut zum Vereinsnamen passt und die enge Verzahnung von Kultur- und Heimatpflege unterstreicht.
Fördermittel und unterstützung
Inzwischen sind Fördermittel durch das Kuratorium der Gemeinde Rheurdt und des Windpark-Betreibers SL Naturenergie bewilligt, die die Umsetzung des Projekts maßgeblich unterstützen. Eine Bestandsaufnahme wurde erstellt, und weitere Pläne geschmiedet.
Zusammenarbeit und unterstützung
Der Energieversorger Westenergie hat Kenntnis von dem Vorhaben erhalten und fand Gespräche statt, die zur Übernahme eines Bootes durch die Ausbildungswerkstatt von Westenergie führten. Weitere Unterstützer wurden in Neukirchen-Vluyn gewonnen.
Restaurierungsarbeiten
Die Ausbildungswerkstatt der Firma Trox hat zugesagt, die Restaurierung eines weiteren Bootes zu übernehmen. Die Zimmerei Schröer hat den maroden Holzboden der Holzhütte am Teich repariert.
Vorbereitungen und Öffnung
Für die kommenden Schritte laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Man plant weitere Restaurierungsaktionen und prüft die logistischen Abläufe für den Verleihbetrieb. Zu Ostern 2026 will das Projektteam die Einladungen zur Wiedereröffnung des Bootsverleihs verschicken.
Zukunftsperspektiven
Der Verein hofft, dass der Verleih nicht nur sportliche und kulturelle Akzente setzt, sondern auch als Beispiel für ehrenamtliches Engagement, regionale Zusammenarbeit und nachhaltige Restaurierung alter Kulturdenkmäler dienen wird.