Einrichten: Vorbereitung ist halb die Lösung
Wer seine Wohnung einrichtet, sollte nicht erst beim Möbelkauf mit der Planung beginnen. Denn selbst hochwertige Möbel wirken schnell unpassend, wenn Größe, Raumaufteilung und Proportionen nicht stimmen. Eine durchdachte Vorbereitung hilft, Fehler zu vermeiden und den vorhandenen Platz optimal zu nutzen.

Einrichten: Vorbereitung ist halb die Lösung
Vor jeder Einrichtung steht ein genaues Aufmaß. Nur so lässt sich beurteilen, ob Sofa, Esstisch oder Schrank tatsächlich in den Raum passen und genügend Platz für Durchgänge, Türen oder Fenster bleibt. Auch Heizkörper, Dachschrägen und Nischen sollten früh berücksichtigt werden, erklärt myHOMEBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer).
Gerade unter Dachschrägen oder neben Türen können maßgefertigte Möbel und schmale Regale wertvollen Stauraum schaffen. Beim Wohnungskauf sind Grundriss, Raumgrößen und Anschlüsse meist vorgegeben. Die Einrichtung muss sich stärker an den bestehenden Gegebenheiten orientieren.
Im Neubau können Wohnwünsche dagegen schon in der Planungsphase berücksichtigt werden, etwa für große Essbereiche, Homeoffice-Lösungen oder deckenhohe Einbauschränke.
Für ein harmonisches Gesamtbild sollten Möbel, Farben, Bodenbeläge, Vorhänge und Wohnaccessoires zusammenpassen. Ebenso wichtig sind die Proportionen, denn zu große Möbel lassen Räume kleiner wirken, zu kleine gehen in großen Zimmern optisch unter.
Wer unsicher ist, kann Möbel mit Kreppband auf dem Boden markieren oder digitale Raumplaner nutzen, um ihre Wirkung vorab einzuschätzen. Besonders in kleineren Wohnungen lohnt sich eine vorausschauende Planung.
Deckenhohe Schränke, Einbaumöbel sowie multifunktionale Möbel wie Betten mit Schubladen oder ausziehbare Esstische helfen, Platz effizient zu nutzen. Genauso wichtig ist die Licht- und Elektroplanung. Vor allem im Neubau sollte früh feststehen, wo Bett, Sofa oder Küche stehen werden, damit Steckdosen, Lichtschalter und Anschlüsse genau dort eingeplant werden können, wo sie später gebraucht werden.