allgemein

Eintracht Frankfurt - FC St. Pauli 2:0 (1:0)

Eintracht frankfurt rehabilitiert sich

Eintracht Frankfurt hat sich in der Fußball-Bundesliga rehabilitiert und nach drei Pflichtspielen ohne Sieg wieder einen Erfolg gefeiert. Drei Tage nach der 1:5-Klatsche gegen den FC Liverpool in der Champions League erarbeitete sich die Mannschaft von Trainer Dino Toppmöller im Heimspiel gegen den FC St. Pauli einen 2:0 (1:0)-Sieg.

Jonathan burkardt sorgt für den sieg

Jonathan burkardt sorgt für den sieg

Nationalstürmer Jonathan Burkardt (36., 56.) sorgte mit seinem nächsten Doppelpack für das wichtige Erfolgserlebnis und ein wenig Selbstvertrauen für das DFB-Pokalspiel am Dienstag (18.30 Uhr/ZDF) gegen Borussia Dortmund. Zuvor hatte die Eintracht nur eins ihrer vergangenen sechs Pflichtspiele gewonnen und dabei eine Flut an Gegentoren kassiert.

St. pauli verliert das fünfte spiel in serie

St. pauli verliert das fünfte spiel in serie

St. Pauli verlor das fünfte Spiel in Serie und muss nach ordentlichem Saisonbeginn den Blick immer mehr nach unten richten. Die Hamburger hielten die SGE weitgehend vom eigenen Tor fern. Vor allem das hohe Frankfurter Pressing setzte die Gäste aber immer wieder unter Druck und sorgte für Ballverluste. Mit stabiler Abwehrarbeit verhinderte St. Pauli jedoch klare Torchancen.

Toppmöller fordert ruhe

Toppmöller fordert ruhe

Nach der herben Pleite unter der Woche gegen den englischen Meister hatte Toppmöller schnell Aufbauarbeit leisten müssen. „Zuletzt sind wir aus vielen Spielen mit einer gewissen Enttäuschung rausgegangen“, hatte er vor dem Spiel gesagt und gefordert: „Wir müssen bei uns bleiben, wir müssen ruhig bleiben.“

Can uzun zeigt spielwitz

Can uzun zeigt spielwitz

Die Einstellung stimmte wie auch gegen Liverpool zu Beginn. Vor allem Jungstar Can Uzun, der in der Königsklasse nur von der Bank gekommen war, versprühte Spielwitz und sorgte für Gefahrenmomente. Sein erster Torschuss nach starker Kombination wurde aber geblockt (9.).

Burkardt trifft zum 2:0

Burkardt trifft zum 2:0

Beim Gegentreffer half Keeper Nikola Vasilj kräftig mit, eine ungefährliche Flanke von Uzun faustete er nach oben, Burkardt musste auf der Torlinie nur noch einnicken. Der Treffer schien den Gastgebern zumindest etwas Ruhe zu verleihen, eine noch komfortablere Situation verpasste Jung-Nationalspieler Nathaniel Brown aus wenigen Metern (49.).

Fc augsburg - rb leipzig 0:6 (0:4)

Die eiskalten Vollstrecker von RB Leipzig haben ihre starke Form in der Fußball-Bundesliga erneut unter Beweis gestellt - und sich in der neuen Rolle des Verfolgers von Bayern München bewiesen. Im rekordträchtigen Auswärtsspiel beim von Sandro Wagner trainierten FC Augsburg gewann der Tabellenzweite dank gnadenloser Effizienz 6:0 (4:0). Leipzig ist damit sieben Spiele in Serie ungeschlagen und bleibt Spitzenreiter München auf den Fersen.

Leipzig bleibt ungeschlagen

Yan Diomande (10.), Romulo (18.), Antonio Nusa (22.) und Christoph Baumgartner (38.) sorgten früh für klare Verhältnisse. Assan Ouedraogo (56.) und Castello Lukeba (65.) erhöhten nach der Pause. Leipzig blieb damit im 16. Bundesliga-Duell in Folge gegen den Augsburg ungeschlagen und feierte ihren höchsten Auswärtssieg. Für den FCA wiederum setzte es die höchste Heimpleite seiner Bundesliga-Geschichte, der zarte Aufwärtstrend von zuvor vier Punkten aus zwei Spielen ist wieder dahin.

Hamburger sv - vfl wolfsburg 0:1 (0:1)

Ernüchterung im Volkspark, Durchatmen bei den Wölfen: Der vom Aluminium-Pech verfolgte Hamburger SV hat in der Fußball-Bundesliga einen bitteren Dämpfer kassiert. Gegen den zuletzt kriselnden VfL Wolfsburg verlor der Aufsteiger trotz eines überlegenen Auftritts mit 0:1 (0:1) und rutschte ins untere Tabellenmittelfeld ab.

Adam daghim erzielt das tor des tages

Adam Daghim (15.) erzielte für die Gäste aus Wolfsburg sehenswert das Tor des Tages. Ransford-Yeboah Königsdörffer (45.+1) verschoss für den HSV, der zudem Pfosten und Latte traf, einen Foulelfmeter. Für den VfL war es der erste Sieg seit dem ersten Spieltag.

Tsg hoffenheim - 1. fc heidenheim 3:1 (2:0)

Die TSG Hoffenheim hat ihren „Heimfluch“ gebannt und die Ängste des 1. FC Heidenheim im Tabellenkeller geschürt. Die Kraichgauer gewannen am 8. Spieltag der Fußball-Bundesliga 3:1 (2:0) gegen den FCH. Nach drei Niederlagen in drei Partien vor eigenem Publikum feierte die TSG ihren ersten Sieg zu Hause.

Fisnik asllani und andrej kramaric treffen

Fisnik Asllani (18.), Tim Lemperle (45.+2) und TSG-Star Andrej Kramaric (63.) trafen für die Hoffenheimer, die nun 13 Punkte auf dem Konto haben. Die Heidenheimer (vier Zähler) kassierten die vierte Pleite im vierten Auswärtsspiel. Daran änderte auch das Tor von Stefan Schimmer (75.) nichts.

  • Eintracht Frankfurt - FC St. Pauli 2:0 (1:0)
  • FC Augsburg - RB Leipzig 0:6 (0:4)
  • Hamburger SV - VfL Wolfsburg 0:1 (0:1)
  • TSG Hoffenheim - 1. FC Heidenheim 3:1 (2:0)