EU-Gipfel: Kanzler Merz betont Klimaschutz und wirtschaftliche Herausforderungen

Kanzler merz warnt vor arbeitsplatzverlust

Kanzler Friedrich Merz hat vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel betont, dass niemand das Ziel des Klimaschutzes infrage stellt. Er mahnte, dass Klimapolitik und Industriepolitik stärker miteinander verbunden werden müssen. Europa stehe derzeit unter großem wirtschaftlichen Druck, und er mache sich große Sorgen um die Arbeitsplätze in ganz Europa.

Eu-staats- und regierungschefs beraten über klimaziel

Eu-staats- und regierungschefs beraten über klimaziel

Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten beraten am Donnerstag unter anderem über das Klimaziel für das Jahr 2040. Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, die Treibhausgasemissionen bis dahin um 90 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Eigentlich sollte dieses Ziel bereits im September beschlossen werden, wurde aber auf den Oktober-Gipfel vertagt.

Ziel bis 2050: klimaneutraler kontinent

Die EU strebt an, bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent zu werden. Dieses Ziel ist bereits im EU-Klimagesetz verankert, das Zwischenziel für 2040 fehlt noch.

Keine konkrete zahl erwartet

Von dem Treffen in Brüssel wurde nicht erwartet, dass die EU-Spitzen bereits eine konkrete Zahl festlegen. Stattdessen sollen sie sich auf die politischen Rahmenbedingungen einigen und damit den Umweltministern bei ihrem Treffen Anfang November ein klares Mandat geben.

Bundesumweltminister unterstützt kommissionsvorschlag

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hatte sich zuletzt klar hinter den Kommissionsvorschlag gestellt und betont, die Haltung der Bundesregierung sei "eindeutig und abgestimmt".

Wichtige themen des eu-gipfels

  • Wettbewerbsfähigkeit Europas
  • Weiterer Unterstützung der Ukraine
  • Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeit