Heimderby gegen SSV Berghausen: SC Reusrath kämpft sich zum 2:2
Tabellenführer sc reusrath kämpft sich zum remis
Im Heimderby gegen den Tabellenletzten SSV Berghausen von Trainer Ralf Dietrich tat sich der SC Reusrath von Marco Schobhofen als Tabellenführer lange schwer. Über einen Großteil der Partie lag der Spitzenreiter sogar 0:2 zurück. Kurz vor Schluss und in der Nachspielzeit gelang es dem SC Reusrath jedoch, den Nimbus des Unbesiegbaren zu wahren und auf 2:2 zu stellen.
Anschlusstreffer doppelt irregulär
Aus Sicht der Gäste war der Anschlusstreffer gleich doppelt irregulär. Die Berghausener Schlussmann und Rechtsverteidiger wurden zu den wohl unbesungenen Helden des Spiels.
Turbulenter beginn
Das Aufeinandertreffen der Stadtrivalen nahm gleich einen turbulenten Anfang. Nach acht Minuten erhielt der SSV Berghausen einen Freistoß in halbrechter Position und verwandelte diesen durch Musa Ceesay zum 1:0. Reusrath versuchte schnell zu antworten, scheiterte jedoch an einem Elfmeter und einer Flanke.
Charakteristisches spielbild
In der Folge entwickelte das Spiel sein charakterliches Bild: Die Hausherren hatten den Ball, wussten mit ihm aber nicht viel anzustellen, und Berghausen war – wenn überhaupt – durch einzelne Nadelstiche gefährlich. Der SSV Berghausen machte einen ersten Schritt aus dem Tal.
Entschlossener zweiter durchgang
Obwohl die Gastgeber im zweiten Durchgang entschlossener wirkten, gelang es ihnen weiterhin nicht, in die wirklich gefährlichen Räume oder zu guten Abschlüssen zu kommen. Der SSV Berghausen gelang die Befreiung nun immer weniger, und der Druck nahm zu.
Spannende schlussphase
In der Schlussphase kam es zu spannenden Szenen. Nach einem Ballverlust im Aufbau und gegen den Schuss von Moritz Kaufman rettete die Latte (87.). Eine Minute später gelang Reusrath der Anschluss durch Armel Kouassi. In der Nachspielzeit gelang Luca Piatkowski der Ausgleich, und Louis Christopher hielt den Punktgewinn fest.
Reaktionen der trainer
Trainer Dietrich monierte den Anschlusstreffer als Abseits, während Schobhofen den Zähler als glücklich, aber verdient einordnete.
- Trainer Dietrich: „Das fühlt sich wie zwei verlorene Punkte für uns an.“
- Trainer Schobhofen: „In der vergangenen Saison hätten wir das so nicht mehr gedreht.“