L’Oréal übernimmt Kosmetikgeschäft von Kering
Übernahme der luxusmarke
L’Oréal will das Kosmetikgeschäft der Luxusmarke Kering übernehmen. Der Kaufpreis soll vier Milliarden Dollar betragen, wie die beiden französischen Konzerne zum Wochenanfang bekanntgaben.
Parfümmarke creed und lizenzen
Sowohl die Parfümmarke Creed als auch alle Schönheits- und Duftlizenzen werden offenbar an L’Oréal gehen.
Modemarken und langlebigkeit
Der französische Konzern, der seinen Deutschland-Sitz in Düsseldorf hat, soll außerdem die Rechte zugesprochen bekommen, die Modemarken Balenciaga, McQueen und Bottega Veneta für die kommenden 50 Jahre weiterzuentwickeln. Voraussichtlich will man auch in den Sparten Wellness und Longevity zusammenarbeiten.
Verkaufszeitpunkt
Bis zum endgültigen Verkauf werden aber wohl noch einige Monate ins Land gehen – er soll im ersten Halbjahr 2026 abgeschlossen sein.
Finanzielle vorteile
Für Kering bedeutet die Übernahme vor allem die Möglichkeit, Schulden zu verringern. Das würde den Luxuskonzern deutlich entlasten. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Im ersten Halbjahr dieses Jahres verzeichnete Kering 16 Prozent weniger Umsatz als im selben Zeitraum des Vorjahres. Und auch der Nettogewinn schrumpfte um 46 Prozent auf 474 Millionen Euro.
Börsenreaktion
An der Börse wird die Übernahme als gute Nachricht gewertet. Der Kurs der L’Oréal-Aktie verzeichnete einen Anstieg um etwa ein Prozent auf mehr als 392 Euro, während die Kering-Aktie mit einem Kursgewinn um mehr als 3,5 Prozent auf mehr als 320 Euro aufwarten konnte.
- L’Oréal will das Kosmetikgeschäft von Kering übernehmen
- Kaufpreis: vier Milliarden Dollar
- Parfümmarke Creed und Lizenzen gehen an L’Oréal
- Modemarken Balenciaga, McQueen und Bottega Veneta für 50 Jahre
- Zusammenarbeit in den Sparten Wellness und Longevity
- Verkauf im ersten Halbjahr 2026