Markus Anfangs Start als Fortuna-Trainer: Zwei Niederlagen, aber Fortschritte sichtbar
Ergebnisse unter markus anfang
Markus Anfang, der Daniel Thioune vor drei Wochen als Trainer der Fortuna ablöste, startete mit zwei Niederlagen in seine Amtszeit. Gegen Eintracht Braunschweig unterlag die Fortuna mit 1:2 und bei Hertha BSC mit 0:1.
Vergleich mit vergangenen trainerwechseln
Diese Ergebnisse sind die schlechtesten, die Markus Anfang in seiner Karriere nach einem Trainerwechsel erlebte. Bisher war das nur bei Dynamo Dresden der Fall, als er mit einem 3:4 in der Dritten Liga gegen 1860 München und einem 0:1 im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart startete.
Reaktionen der spieler
Florian Kastenmeier, der Kapitän der Fortuna, stellte sich hinter Markus Anfang und betonte, dass man Fortschritte erkenne. 'Wir merken schon, dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben. Gegen Braunschweig ist er ausgeblieben, jetzt haben wir in Berlin aber eine Reaktion gezeigt. Daran hat der Trainer auch seinen Anteil', sagte Kastenmeier nach der Niederlage gegen Hertha.
Druck auf das team
Kastenmeier betonte, dass die Fortuna nicht wochenlang auf Ergebnisse warten kann. 'Irgendwann kann man nicht mehr sagen, dass es den Trainerwechsel gab. Nach zwei, drei Wochen intensiver und täglicher Arbeit muss es dann schon ein gewohntes Bild werden', sagte der Keeper.
Fortschritte in berlin
Tim Oberdorf, der Vizekapitän, erkannte ebenfalls Verbesserungen und hoffte darauf, dass dieser Prozess im Rahmen des Trainerwechsels nun beschleunigt wird. 'Wir haben in den vergangenen Wochen sehr viel dafür getan, dass wir alles schnell verinnerlichen. Das direkt umzusetzen, ist uns gegen Braunschweig aber noch nicht gelungen. In Berlin – trotz der bitteren Niederlage durch ein Gegentor in der sechsten Minute der Nachspielzeit – dagegen schon', berichtete Oberdorf.
Erste hälfte gegen hertha
Die Fortuna spielte in der ersten Hälfte gegen Hertha BSC sehr gut. 'Wir haben eine sehr gute erste Hälfte gespielt. Dazu gehört auch nicht nur der inhaltliche Vortrag, sondern auch die Art und Weise, wie wir ihn mit Leben gefüllt haben', sagte Oberdorf. Emmanuel Iyoha, der Linksaußen, betonte ebenfalls, dass die Fortuna gut ins Spiel gekommen sei und viele Chancen hatte. 'Wir sind im Vergleich zu den vergangenen Wochen, in denen man immer das Gefühl hatte, dass wir den Start verpennt haben, gut ins Spiel gekommen. In der ersten Hälfte hatten wir viele Aktionen und viele Chancen. Wir hätten daraus ein Tor machen müssen, um frühzeitig ein noch besseres Gefühl zu bekommen', betonte Iyoha.
Nächste schritte
Die Fortuna muss nun in den kommenden Spielen zeigen, dass sie die Fortschritte auch ergebnistechnisch umsetzen kann. 'Wir haben nicht viel Zeit zu verschwenden und können uns nicht erst langsam herantasten', betonte Oberdorf. Die Fortuna trifft am Mittwoch (20.45 Uhr) in der zweiten DFB-Pokalrunde auf den Bundesligisten SC Freiburg.