Sicherheitsgefahr auf Spielplätzen: Stadt Leverkusen informiert
Sicherheitsgefahr auf spielplätzen
In einigen Spielplätzen der Stadt Leverkusen wurden jüngst veraltete Geräte abgebaut. Die Stadt informierte die Politik über eine akute Sicherheitsgefahr für spielende Kinder. Neue Geräte gibt es vorerst nicht, da kein Geld für diese freiwillige Ausgabe im Stadtsäckel vorhanden ist.
Gute nachrichten für familien
Bei der 'Neubewertung der möglichen Belastungssituationen des Untergrundes von Kinderspielflächen' kam heraus, dass die Untere Bodenschutzbehörde feststellte, dass auf keiner dieser Flächen durch bekannte Schadstoffe eine Gefährdung ausgeht.
Novellierung der bundesbodenschutz- und altlastenverordnung
Vor zwei Jahren wurde die Bundesbodenschutz- und Altlastenverordnung novelliert. Besonders die Prüfwerte für polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) wurden verschärft. Auf Spielplätzen darf der Prüfwert von nun 0,5 mg/kg Trockenmasse nicht überschritten werden.
Überprüfung der spielplätze
Die Stadt Leverkusen überprüfte 46 von 130 Anlagen, die auf ehemaligen Altlastenflächen liegen. Bei 43 Anlagen konnte eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit ausgeschlossen werden. Für die übrigen drei Flächen startete die Stadt ein Untersuchungsprogramm.
Ergebnisse der untersuchungen
Das beauftragte Labor stellte fest: keine PAK und auch keine gleich untersuchten Schwermetalle in Konzentrationen oberhalb der sensibelsten Prüfwerte für Kinderspielflächen. Die vorgefundenen Konzentrationen liegen sämtlich deutlich unter der Hälfte der aktuellen Prüfwerte für sensibelste Nutzungen.
Zusammenfassung
Die Stadt Leverkusen hat Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit auf Spielplätzen zu gewährleisten. Trotz der Herausforderungen durch fehlende Mittel gibt es positive Nachrichten bezüglich der Schadstoffbelastung auf den Spielplätzen.