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Verärgerung über Glasfaserkabelverlegung in Leverkusen

Verärgerung über glasfaserkabelverlegung in leverkusen

Das Verlegen von Glasfaserkabeln für superschnelles Internet sorgt derzeit in der Stadt für erhebliche Verärgerung. Ein Schlebuscher hat in den Mängelmelder der Stadt geschrieben: „Nun wird in unserer Straße und Umgebung seit Wochen durch billigste Subunternehmer der Gehweg aufgerissen und teilweise grottenschlecht wieder zugepflastert. Stolperfallen sind überall an der Tagesordnung. Wo bleibt die Überwachung der Stadt?“

Wer kümmert sich um die Schäden auf dem Bürgersteig, die durch die Arbeiten entstanden sind? Und wer zahlt’s? „Bei der Hotline der Deutschen Glasfaser und der Telekom kann man uns nach 30 Minuten Wartezeit oder länger, keinerlei Auskünfte geben.“

Fdp-politiker friedrich busch meldet sich zu wort

Fdp-politiker friedrich busch meldet sich zu wort

Für den FDP-Politiker Friedrich Busch hat die Mängelmitteilung einen großen Wiedererkennungswert aufgrund seiner persönlichen Erfahrungen. Auch andere Leverkusener, vor deren Häusern die Arbeiten in den vergangenen Wochen liefen, meldeten sich bei ihm. Ein Anwohner der Sandstraße berichtete: „Vor unserem Haus an der Sandstraße wurde bei der Glasfaserverlegung ein Regenrohranschluss zerstört, ein Erdkabel für die Buswartehausbeleuchtung zerrissen und bei meiner Tochter ein Elektrokabel der EVL für ihr Haus für mehrere Stunden zerstört.“

Arbeiten teilweise beseitigt, aber verärgerung bleibt

Zwar seien die meisten Mängel in der Zwischenzeit durch die Baufirma beseitigt worden. „Doch zurück bleiben ein Kopfschütteln über so manche Qualität ausgeführter Arbeiten und die Verarbeitung latenter Ängste, dass bei den Erdarbeiten nur keine Erdgasleitungen getroffen werden“, schildert Busch. Sehr berechtigt sei die Frage des Schlebuschers, wer für mögliche Schäden aufkomme, „die etwa durch den Einsatz von Rüttelmaschinen verursacht werden können“.

Stadt als ansprechpartner

Die Stadt sei zwar nicht erste Ansprechpartnerin, weil der Ausbau privatwirtschaftlich laufe. Dennoch. Der Politiker fordert von Unternehmen, die die Arbeiten beauftragt haben: „Vor Baubeginn wird den Anliegern mittels Informationsflyer eine Hotline mitgeteilt, die bei Problemen angerufen werden kann.“ Und: „Auch auf der Seite der Stadt wird ein Ansprechpartner benannt, der zurate gezogen werden kann.“

Zusammenfassung

Die Verlegung von Glasfaserkabeln in Leverkusen hat zu erheblichem Unmut geführt. Viele Bürger klagen über schlechte Arbeit und mangelnde Kommunikation. FDP-Politiker Friedrich Busch fordert mehr Transparenz und Ansprechpartner für die betroffenen Bürger.

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