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Volkswagen senkt Produktion im Stammwerk Wolfsburger wegen Chipmangel von Nexperia

Einfluss auf die produktion

Wegen ausfallender Lieferungen von Computerchips des Anbieters Nexperia will Volkswagen die Produktion im Wolfsburger Stammwerk herunterfahren. Das Modell "Golf" ist dabei betroffen, wie die "Bild"-Zeitung am Dienstag unter Berufung auf Branchen-Insider schrieb. Volkswagen betonte jedoch, dass die Aussetzung der Fertigung bei "Golf" und "Tiguan" geplant gewesen sei.

Regulatorische maßnahmen

Regulatorische maßnahmen

Die niederländische Regierung hatte unlängst die Kontrolle bei Nexperia übernommen, um den Transfer wichtiger Technologien an den chinesischen Mutterkonzern Wingtech zu verhindern. Zuvor hatte die Regierung in Peking den Export bestimmter Teile von Nexperia-Chips verboten. Diese Halbleiter werden zwar meist in Europa produziert, zur Verpackung und Weiterverarbeitung jedoch in die Volksrepublik verschickt.

Reaktionen und auswirkungen

Der europäische Automobilverband ACEA schlug daraufhin Alarm. Die Lagerbestände der heimischen Fahrzeug-Hersteller reichten nur für wenige Wochen. Volkswagen hatte damals erklärt, dass Nexperia kein direkter Lieferant sei. Aber Bauteile steckten in Komponenten, die VW von Zulieferern erhält.

Weltweiter einfluss

Nexperia ist der weltgrößte Anbieter einfacher Halbleiter wie Dioden oder Transistoren. Die Firma entwickelt zudem moderne Chips für Batteriemanagement. Der chinesische Mutterkonzern Wingtech steht wegen angeblicher Risiken für die nationale Sicherheit seit 2024 auf einer schwarzen Liste der US-Regierung.

Zusammenfassung

Die aktuellen Herausforderungen bei der Lieferung von Computerchips durch Nexperia führen zu Produktionsaussetzungen bei Volkswagen. Die niederländische Regierung hat Maßnahmen ergriffen, um den Transfer von Technologien zu verhindern. Die Auswirkungen betreffen nicht nur Volkswagen, sondern auch andere Automobilhersteller in Europa.