Weihnachtsmarkt 2025 in Grevenbroich: Schausteller Norbert Lupp startet Aufbau

Vorbereitung auf den weihnachtsmarkt 2025

Wenn St. Martin vorbei ist, wird der Marktplatz zu seinem Revier: Schausteller Norbert Lupp steht schon in den Startlöchern, um den Weihnachtsmarkt 2025 aufzubauen. Am Montag, 10. November, rückt sein Team an, um die adventliche Budenstadt aufzubauen.

Imbiss als verkaufsstand nummer eins

Imbiss als verkaufsstand nummer eins

Verkaufsstand Nummer eins wird auch in diesem Jahr der Imbiss sein. Das ehrgeizige Ziel: Der erste Reibekuchen soll dort spätestens einen Tag später, also am Dienstag, über die Theke gehen. Gleiches gilt für Bratwurst, Krakauer, Currywurst/Pommes und Frikadellen.

Preiserhöhungen und marktlücke

Lupp weiß: In der Grevenbroicher Innenstadt bedient er mit dem Stand eine Marktlücke. Ab 12 Uhr wird’s dort Heißes und Fettiges geben – zu Preisen, die im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht sind. In der Regel um 50 Cent, mit Ausnahme des Reibekuchens. Für drei Stück werden wie gewohnt 4,50 Euro fällig. Etwas teurer wird aber die Bratwurst: Ihr Preis steigt von 3,50 auf vier Euro; Gleiches gilt für die Krakauer im Brötchen (nun 4,50 Euro) und die Currywurst mit Pommes und Mayo (7,50 statt sieben Euro).

Öffnungszeiten und besondere tage

Die Öffnungszeiten des Marktes sind vom 20. November bis 22. Dezember, täglich von 12 bis 20 Uhr (Glühweinzelt bis 22 Uhr). Ausnahme ist Totensonntag, 23. November: An diesem stillen Feiertag bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.

Imbissbude und adventsdeko

Die Imbissbude an der Ecke Markt/Breite Straße öffnet bereits vor dem 20. November, voraussichtlich zehn Tage vorher. Auch in diesem Jahr kümmert sich Norbert Lupp um Adventsdeko in Form von Weihnachtsbäumen in der Fußgängerzone. Sie sollen bereits am zweiten November-Wochenende aufgestellt und anschließend geschmückt werden.

Preiserhöhungen und kosten

Mit Mindestlohn gibt sich kaum mehr jemand zufrieden. „Wenn man gute Leute bekommen will, muss man vernünftig zahlen“, sagt Lupp, der das auch als Grund dafür nennt, dass der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt (offizieller Eröffnungstermin ist der 20. November) teurer wird. Die Erhöhung hat es in sich: Die Tasse kostet in diesem Jahr nicht mehr drei, sondern vier Euro. Das ist ein Plus von 25 Prozent. „Anders geht es nicht mehr“, sagt Lupp, der sich mit der Entscheidung, die Preise anzuziehen, schwergetan habe. „Anders ist das aber nicht mehr zu stemmen, auch nicht über die Masse“, argumentiert er.

Programm und aussteller

Was den Hemmerdener freut: Dank Hansi Holz ist es auch diesmal gelungen, ein schönes Marktprogramm auf die Beine zu stellen. Samstags und sonntags gibt es Acts, Musiker, Sänger, die auftreten – und darüber hinaus Musik vom DJ. Letztere gibt es auch mittwochs und freitags. „Das Programm muss stehen, bevor alles andere geplant wird“, so Lupp, der den Weihnachtsmarkt in seiner Heimatstadt schon seit mehr als 30 Jahren organisiert.

Aussteller und angebote

In den geschmückten Holzbuden werden auch 2025 wieder typische Waren angeboten. Eine Ausstellerin aber wird fehlen: Marion Rekließ, die Schmuckverkäuferin aus dem Ruhrgebiet, die in den vergangenen 15 Jahren eine feste Instanz auf dem Markt war. Wegen eines Todesfalls in ihrer Familie kann sie diesmal nicht dabei sein, sagt Lupp, der das sehr bedauert. Aber er hat Ersatz gefunden: eine Schmuckverkäuferin aus Neuss, die – wenn auch mit „nur“ zwei Budeneinheiten – ebenfalls ein stattliches Sortiment mit nach Grevenbroich bringen möchte. Mit von der Partie sein wird auch eine Anbieterin für selbst hergestellte Babykleidung, die das ganze Jahr über (angesichts der starken Nachfrage 2024) gestrickt haben soll, um sich einen Vorrat für den Grevenbroicher Weihnachtsmarkt anzulegen.

Kinderkarussell und stadtmarketing

Darüber hinaus wird es auf dem Markt wieder Anbieter für Deko geben, und auch das Stadtmarketing soll einmal mehr vertreten sein, um Geschenkesets mit Produkten aus der Region zu verkaufen. Eine Konstante auf dem Platz bleibt das Kinderkarussell – nach aktuellem Stand ohne Preiserhöhung: Einen Chip für die einfache Fahrt soll es weiterhin für 2,50 Euro geben.