Andrichs Zukunft in Leverkusen ungewiss – Kapitänsrolle und Einsatzzeiten in Frage gestellt
Leverkusen – Der amtierende Kapitän Robert Andrich (31) steht vor einem unerwarteten Karrierewechsel. Die Leverkusener Klubführung teilte ihm am vergangenen Montag mit, dass er sich einen neuen Verein suchen soll, da ihm in der aktuellen Situation kaum noch Einsatzzeiten garantiert werden.
Kein Platz mehr in der Dreierkette
Trotz eines Vertrags bis 2028 und zweier Champions-League-Titel (2024) sieht sich Andrich ohne Perspektive. Der Double-Gewinner spielt unter neuem Trainer Carles Martínez (42) eine Viererkette, wodurch die Positionen der Innenverteidiger besetzt sind. Andrich, der als Abwehrchef in einer ungewohnten Dreierkette eingesetzt wurde, hatte eine durchwachsene Saison.

Konkurrenz im defensiven Mittelfeld
Der Konkurrenzkampf im defensiven Mittelfeld ist extrem hoch. Insbesondere die starke Vorbereitung des Argentinier Equi Fernández (24) mindert Andrichs Chancen. Zudem wird spekuliert, dass er sein Kapitänsamt an Edmond Tapsoba (27) verlieren könnte.

Interesse von anderen Vereinen
Andrich und sein Berater Sören Seidel müssen sich nun nach neuen Optionen umsehen. Eintracht Frankfurt hat sich bereits erkundigt, und weitere Bundesligisten sollen Interesse haben. Ein Wechsel ins Ausland ist ebenfalls denkbar.
Aufgrund muskulärer Probleme verpasst Andrich am Samstag (13 Uhr/Sky) das Pokalspiel beim SV Wehen Wiesbaden – ausgerechnet bei seinem Ex-Klub. Die Verletzung ereignete sich bereits bei der Saisoneröffnung gegen Sevilla am 8. August und könnte sein letzter Einsatz für Leverkusen gewesen sein.