Bendel plötzlich im tor – schüller überrascht!

Der Hallesche FC hat gerade für Aufsehen gesorgt: Torhüter Luca Bendel, der eigentlich seinen Abschied vom Verein plante, steht plötzlich im Tor – und das, obwohl er erst vor kurzem als Nummer zwei gehandelt wurde.

Ein umdenken, das niemand erwartet hätte

Die Situation ist absurd und doch real. Trainer Schröder überraschte am Ligastart mit Bendel, nachdem der junge Keeper zuvor von Sportchef Schröder selbst als ungeeignet für die erste Mannschaft gehandelt worden war. Bendel selbst erklärt: „Das war natürlich eine Überraschung, aber ich habe in der Vorbereitung das Gefühl bekommen, dass ich bereit bin.“

Es war doch eigentlich so: Bendel hatte die Freigabe erhalten, sich nach einem anderen Klub umzusehen. Ex-Sportchef Meyer hatte offen kommuniziert, dass man ihm die Rolle des Stammtorhüters nicht zutraute. Ein Gefühl der Benachteiligung schien sich breit zu machen. Doch offenbar hat Bendel in der Trainingsphase seine Position unerwartet gestärkt.

Schüller: „ich habe ihm direkt geholfen“

Schüller: „ich habe ihm direkt geholfen“

Auch Konkurrent Moritz Schüller steht zu seinen Gunsten zur Seite. „Es ist nicht einfach für ihn, das ist klar“, sagt Schüller. „Aber wir sind ein Team und ich habe ihm direkt nach der Entscheidung Unterstützung angeboten. Das rechne ich ihm sehr hoch an.“

Die bewährungsprobe beginnt

Ob Bendel tatsächlich gesetzt ist, wird sich zeigen. Sein Auftritt gegen Greifswald war zwar nicht überragend, doch die Entscheidung des Trainers scheint für den Moment standhaft. Nun steht Bendel vor der großen Bewährungsprobe: Er muss beweisen, dass Schröder mit seiner Wahl die richtige Entscheidung getroffen hat. Ein Druck, der auf jungen Torhütern oft schwer lastet, aber Bendel scheint bereit zu sein, diese Herausforderung anzunehmen – und das, obwohl sein Weg zum Torwartkader alles andere als geradlinig war.