Siemens Nürnberg Schließt Pforte: 1387 Güter aus dem Werkskeller versteigert
Nach über 40 Jahren Betrieb steht das Siemens-Gelände in Nürnberg am Ende – die Traditionsfabrik schließt ihre Tore. Nun werden die letzten Überreste des einstigen Werkslagers versteigert: Rund 1400 Einrichtungsgegenstände, von Büromöbeln über Bildschirme bis hin zu Fernsehern und Technik-Sets, bieten sich potenziellen Käufern an. Ein Schnäppchenjagd angesichts der geringen Gebote – viele Artikel werden bereits ab 1 Euro versteigert.
Umzug in die Metropolregion: Siemens verlagert Standorte
Die Mitarbeiter sind längst in den neuen Campus Erlangen untergegangen. Rund 1600 Beschäftigte, die hier stationiert waren, haben den Umzug mitbegründet. Weitere 400 Arbeitsplätze sind nach Fürth verlagert. Damit bündelt Siemens seine Aktivitäten zunehmend in der Metropolregion Nürnberg.

Auktion bis August 2026: Ein Schnäppchen für alle?
Die Versteigerung des Inventars läuft bis zum 6. August 2026 über die Online-Plattform Restlos.com. Bieten Sie jetzt – die letzten Zuschläge fallen am Donnerstag um 15:58 Uhr. Interessenten konnten sich zuvor einen Besichtigungstermin in Nürnberg einräumen. Die Deutschen Paketdienstleister haben in den letzten Jahren mit erheblichen Herausforderungen zu kämpfen.

Langjährige Zentrale: Siemens Digital Industries verabschiedet sich
Die Zentrale von Siemens Digital Industries existiert seit 1985. Das Unternehmen, mit rund 86.000 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in Deutschland, betreut bundesweit über 50.000 Kunden. Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete Siemens in Deutschland einen Umsatz von 11,6 Milliarden Euro. Die Insolvenz des deutschen Kartonherstellers ist ein weiterer Zeichen der Zeit.