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Stolpersteine in Spremberg gestohlen – Schock und Empörung in Brandenburg

Spremberg (Brandenburg) – Ein Schock hat die Stadt Spremberg erschüttert: Am Samstagmorgen wurden zwei Stolpersteine in der Pfortenstraße gestohlen. Die glitzernden Steine, die an die Verfolgung eines jüdischen Ehepaares während der Zeit des Nationalsozialismus erinnern, waren fest in den Gehweg eingelassen.

Entsetzten Anwohner berichten von dem Vandalismus

Als Anwohner am Samstagmorgen vorbeigingen, stellten sie zwei Löcher im Pflaster fest – die Stolpersteine waren verschwunden. Die Steine, jeweils 10 mal 10 Zentimeter groß und aus Messing gefertigt, dienten als Mahnmal für die Opfer des nationalsozialistischen Terrors.

Landeskriminalamt übernimmt Ermittlungen

Landeskriminalamt übernimmt Ermittlungen

Die Polizei hat die Ermittlungen an das Landeskriminalamt übergeben. Bislang liegen keine Informationen über mögliche Tatverdächtige oder weitere Hintergründe vor. Die genaue Motive für den Diebstahl sind unklar und wer steckt dahinter, ist noch unklar. Die Gemeinde Spremberg hat sich zu dem Vorfall bereits öffentlich geäußert und betont die Bedeutung der Stolpersteine als Erinnerungsort. Die Aktion hat zu großer Empörung in der Bevölkerung geführt.

Symbol der Erinnerung gefährdet

Symbol der Erinnerung gefährdet

Der Vorfall wirft Fragen nach dem Schutz von Mahnmälern und der Sensibilität gegenüber der Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus auf. Die Stolpersteine sind ein wichtiger Bestandteil der Auseinandersetzung mit der Geschichte und sollten vor Vandalismus geschützt werden. Die Gemeinde Spremberg plant, die fehlenden Steine schnellstmöglich zu ersetzen und die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten.