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Werder Bremen siegt 3:0 gegen Lüneburg – Füllkrug mit Tor und Reflexionen

Werder Bremen hat sich im DFB-Pokal gegen den Fünftligisten Lüneburg einen ungefährdeten 3:0-Sieg geholt. Manager Clemens Fritz bemängelte zwar eine zu schleppende Leistung, lobte aber dennoch den Pflichtsieg. Niclas Füllkrug, der nach 1183 Tagen wieder in der Werder-Startelf stand, erzielte per Elfmeter das erste Tor und sprach von einem überwundenen Trauma.

Füllkrug: „Ein kleines Trauma“ und Rückkehr zum DFB

Der Nationalspieler, der zuvor bei West Ham United kaltgestellt war, betonte die Bedeutung des Erfolgs. „Viele von uns haben ja auch eine Werder-Vergangenheit und schon andere erste Pokalrunden erlebt. Ich habe ein kleines Trauma, bin in jungen Jahren manches Mal raus.“ Füllkrug hatte bereits zuvor vier Mal mit Werder nach der ersten Runde den Pokal verlassen – Münster, Saarbrücken, Osnabrück und Viktoria Köln. Er fügte hinzu, dass die 20.000 Fans ihn beim Warmmachen beeindruckt hätten und Gänsehaut verursacht hätten.

Thioune lobt Füllkrugs Energie

Thioune lobt Füllkrugs Energie

Trainer Daniel Thioune zeigte sich begeistert von Füllkrugs Einsatz und Energie. „Wo er steht? Auf der Anzeigetafel! Er kann die Mannschaft mitreißen, versprüht sehr, sehr viel Energie. Und er war körperlich sehr stabil in den 63 Minuten.“ Obwohl zunächst nur eine Halbzeit angesetzt war, hielt Füllkrug aufgrund seiner guten Verfassung länger durch als erwartet. Clemens Fritz ergänzte: „Fülle war sehr bemüht vorne. Er ist in einer guten Verfassung. Es ist unsere Aufgabe, ihn wieder an die 100 Prozent heranzuführen.“