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Betrugsversuch: Hückeswagenerin verliert sechsstelligen Betrag

Anruf von vermeintlichem bankmitarbeiter

Eine 68-jährige Frau aus Hückeswagen wurde Opfer eines Betrugsversuchs. Sie erhielt eine scheinbar harmlose E-Mail, die angeblich von ihrer Bank stammte. Die E-Mail warnte vor einem unsicheren Konto und forderte sie auf, eine angegebene Telefonnummer anzurufen.

Datenabgleich und zugriff auf gerät

Datenabgleich und zugriff auf gerät

Der vermeintliche Bankmitarbeiter glich die Daten der Frau ab und erhielt Zugriff auf ihr Gerät. Zwei Wochen später wurden zwei Abbuchungen im Gesamtwert eines niedrigen sechsstelligen Betrags von ihrem Konto vorgenommen, ohne dass sie diese in Auftrag gegeben hatte.

Polizeirat: keine daten weitergeben

Die Polizei rät, bei solchen Mails oder Anrufen nicht auf die angezeigte Telefonnummer zu vertrauen. Das Gespräch sollte umgehend beendet werden. Es wird empfohlen, sich persönlich bei der Bank zu melden oder in der Filiale vorbeizuschauen. Wichtige Hinweise: Die TAN-Nummer, der PIN, die Kreditkartennummer oder ähnliche Daten sollten nicht weitergegeben werden. Ein richtiger Bankmitarbeiter wird niemals danach fragen.

Sicherheitsmaßnahmen

Bargeld oder Wertgegenstände sollten nicht an unbekannte Personen übergeben werden. Bei Zweifeln sollte die Polizei unter der kostenfreien Rufnummer 110 kontaktiert werden.

Zusammenfassung

Die Frau wurde durch eine scheinbar harmlose E-Mail und einen Anruf getäuscht. Der vermeintliche Bankmitarbeiter erhielt Zugriff auf ihr Gerät und führte zwei Abbuchungen durch. Die Polizei gibt wichtige Sicherheitshinweise, um solche Betrugsversuche zu vermeiden.

  • E-Mails und Anrufe von unbekannten Quellen mit Vorsicht behandeln
  • Keine sensiblen Daten weitergeben
  • Polizei bei Verdacht kontaktieren