Dominik vom Feld: 20 Jahre Fit-Inn an der Burger Straße
Herkulesaufgabe
Dominik vom Feld sollte sich mit Herkules auskennen. Der griechische Held gilt heute als Symbol für unlösbare Aufgaben. Antike Darstellungen zufolge hätte auch er ein Fitnessstudio besuchen können. Eine Herkulesaufgabe hatte Dominik vom Feld vor 20 Jahren, als er das Fit-Inn an der Burger Straße eröffnete.
Eröffnung und erfolg
Dominik vom Feld erinnert sich: "Ich habe davor schon als Studioleiter gearbeitet und dann den Laden von meinem alten Chef übernommen." Das alte Studio schloss am 30. Juni, und das Fit-Inn eröffnete am 4. Juli. Vier Tage reichten, um das Studio aufzuräumen und neu aufzustellen. "Länger zu schließen, wäre damals nicht möglich gewesen – dann hätten sich die Leute in der Zwischenzeit ein neues Studio gesucht."
Veränderungen im laufe der jahre
In den 20 Jahren hat sich viel verändert – sowohl sportlich als auch, was die Zusammensetzung der Besucher angeht. "Die klassische Muckibude gibt es heute nicht mehr", meint vom Feld. "Persönlich finde ich das eine sehr gute Entwicklung." Fitnessstudios sind heute zu einem sozialen Ort für viele Menschen geworden.
Besucher und trainingsmethoden
Auch an diesem Nachmittag ist der Andrang groß im Fit-Inn. Neben den klassischen Geräten für unterschiedliche Muskelgruppen setzt Dominik vom Feld auf neue, computergestützte Methoden. "Wir haben ein Zirkeltraining, bei dem die Geräte automatisch auf den Nutzer eingestellt werden."
Eröffnung des fit-inn
Am Sonntag, 26. Oktober, öffnet das Fit-Inn von 10 bis 18 Uhr seine Türen. Neben Sekt und Häppchen gibt es ein Kinderprogramm sowie die Möglichkeit zum Schnuppertraining.
Individuelle betreuung
Die individuelle Betreuung ist Dominik vom Feld wichtig. Anders als in vielen Ketten sei immer ein ausgebildeter Trainer vor Ort. Insgesamt arbeiten 24 Angestellte im Fit-Inn, zwei davon fest.
Zukunftspläne
Verändern möchte Dominik vom Feld in nächster Zeit eigentlich nichts, auch wenn Themen wie virtuelle Kursangebote immer präsenter werden. "Ich bin kein Fan davon, befürchte aber, dass wir in Zukunft uns mehr damit beschäftigen müssen."
Bilanz
Bereut habe er die Eröffnung des Fit-Inn nie – allen Herkulesaufgaben zum Trotz: "Ich habe mein Hobby zum Beruf machen können. Das ist das Beste, was einem passieren kann."