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Trauer und Unterstützung: Das Ökumenische Hospiz in Radevormwald

Einzigartige trauererfahrungen

Trauer ist ein sehr individuelles Gefühl. Jeder Mensch trauert anders, kein Fall ist mit dem anderen vergleichbar. Und so dauert es auch für manche Angehörigen länger, über den Verlust eines geliebten Menschen hinwegzukommen, den tiefen Schmerz zu bewältigen.

Unterstützung durch den Ökumenischen hospizverein

Unterstützung durch den Ökumenischen hospizverein

Beim Ökumenischen Hospizverein Radevormwald kümmern sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht nur um die Menschen, die sich auf ihrem letzten Weg befinden, betont Marina Weidner, eine der beiden hauptamtlichen Koordinatorinnen des Vereins. „Unsere Arbeit endet nicht mit dem Tod“, erklärt sie.

Treffen für trauernde

Treffen für trauernde

In geschützter Atmosphäre können Menschen in Trauer mit den ehrenamtlichen Trauerbegleitern ins Gespräch kommen. Die Termine finden jeweils an einem Mittwochabend im Monat in den Räumlichkeiten des Ökumenischen Hospizvereins Radevormwald an der Kaiserstraße 34 statt.

Erfahrungen von ulrike bisterfeld

Ulrike Bisterfeld aus Radevormwald hat die Unterstützung des Hospizes in Anspruch genommen. Ihr Mann verstarb im August 2022 an Krebs. Die Trauer hat sie schwer getroffen und sie konnte sich lange nicht von dem Verlust erholen. Ihr Hausarzt empfahl ihr, Hilfe zu suchen.

Das hospiz als unterstützung

Marina Weidner empfahl Ulrike Bisterfeld, die monatliche Abendgruppe zu besuchen. Diese Treffen und weitere Einzelgespräche halfen ihr, langsam wieder in ihr Leben zurückzufinden. Die Gruppenarbeit zeigte Wirkung und Ulrike Bisterfeld fühlte sich verstanden und akzeptiert.

Langfristige unterstützung

Im dritten Jahr bemerkte Ulrike Bisterfeld, dass die Treffen nicht mehr so wichtig für sie waren, aber sie besuchte die Gruppe weiterhin bis April oder Mai 2025. Sie verabschiedete sich gemeinsam mit einer weiteren Frau von den anderen Teilnehmern und erhielt als Abschiedsgeschenk einen kleinen Kompass.

Dankbarkeit und bewunderung

Ulrike Bisterfeld ist dankbar für das ehrenamtliche Engagement des Ökumenischen Hospizvereins. Sie bewundert die Menschen, die diese wichtige Arbeit leisten. „Es ist eine grandiose Arbeit, es ist so wichtig, dass einem klar wird, dass nicht alles endet, wenn der Tod da ist“, sagt sie nachdenklich.

Zukunftsperspektiven

Jetzt schaut Ulrike Bisterfeld nach vorne und lebt weiter. Sie ist dankbar für die Unterstützung und die Erfahrung, dass Trauer so unterschiedlich sein kann.