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Alexianer-Krankenhaus Maria-Hilf veranstaltet großen Gesundheitstag

Gesundheitstag im alexianer-krankenhaus maria-hilf

Das Alexianer-Krankenhaus Maria-Hilf veranstaltet anlässlich der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung einen großen Gesundheitstag. Der Themenschwerpunkt liegt auf der koronaren Herzerkrankung und den Risikofaktoren für einen Herzinfarkt.

Koronare herzerkrankung (khk)

Koronare herzerkrankung (khk)

Die koronare Herzkrankheit (KHK) bezeichnet den Vorgang der Ablagerung von Kalk in den Koronararterien, die das Herz mit nähr- und sauerstoffreichem Blut versorgen. Diese Plaques sorgen für eine Verengung der Gefäße und bilden damit die Vorstufe für einen Herzinfarkt.

Statistiken zur khk

Laut aktuellem deutschen Herzbericht ist die KHK mit rund 540.000 Krankenhausaufnahmen die häufigste Herzerkrankung und mit 126.000 Todesfällen äußerst gefährlich.

Programm des alexianer-herztages

Der Alexianer-Herztag am Samstag, 15. November, von 10 bis 13 Uhr im Alexianer Veranstaltungszentrum, Dießemer Bruch 77a, beleuchtet das Thema aus verschiedenen Perspektiven. Es gibt Vorträge, eine Demonstration der Echokardiographie, kostenlose Bestimmungen der Blutdruck-, Blutzucker- und Cholesterinwerte sowie einen Informationsstand der Deutschen Herzstiftung. Bei einem Imbiss können die Teilnehmenden mit den Experten ins Gespräch kommen. Der Besuch des Alexianer-Herztages ist gratis, eine Anmeldung nicht notwendig.

Vorträge und experten

Illkyu Lee, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Pneumologie, wird aufzeigen, was dran ist am allgemeinen Wunsch: „Gesundes Herz ein Leben lang“ und in einem weiteren Vortrag die Therapie der koronaren Herzkrankheit erläutern. Aikaterini Hein-Zvintzou, Oberärztin der Klinik, berichtet zu den aktuellen Therapien des Diabetes mellitus, einem der wichtigsten Risikofaktoren für Herzerkrankungen.

Symptome und risikofaktoren

Tückisch an der KHK ist, dass sie sich oft über lange Zeit ohne spürbare Symptome entwickelt. Dennoch wird der Herzmuskel dabei zunehmend schlechter durchblutet, was im weiteren Verlauf zu Beschwerden wie Schmerzen, Druck- oder Engegefühl in der Brust (Angina pectoris) und Atemnot führen kann. Im schlimmsten Fall kommt es durch den vollständigen Verschluss eines Gefäßes zu einem Herzinfarkt.

Warnzeichen und risikofaktoren

„Leider werden diese ersten Warnzeichen oder Vorboten oftmals nicht erkannt, als harmlos abgetan oder nicht mit dem Herzen in Verbindung gebracht“, berichtet der Kardiologe Heribert Schunkert, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. „Wir müssen deshalb die Menschen über die Warnzeichen für KHK und Herzinfarkt informieren und sie zum Handeln motivieren, noch bevor es zum lebensbedrohlichen Ereignis wie Herzinfarkt kommt und vor allem diese fünf Risikofaktoren ihre schädigende Wirkung an Gefäßen und Herz entfalten: Bluthochdruck, hohes LDL-Cholesterin, Übergewicht, Diabetes und Rauchen“, warnt Schunkert.

Beeinflussbare risikofaktoren

Diese „Big Five“-Risikofaktoren schädigen über viele Jahre hinweg auf unterschiedliche Weise Herz und Gefäße – manche lange im Stillen wie Bluthochdruck und hohes LDL-Cholesterin. „Das Schlimme ist, sie multiplizieren sich in ihrer Wirkung“, so Schunkert. Neben diesen beeinflussbaren Risikofaktoren spielt auch die Genetik für das Risiko einer KHK eine Rolle. „Fünfzig Prozent sind durch erbliche Faktoren erklärbar, die das KHK-Risiko begünstigen“, erklärt Schunkert. Wie sich die Erbfaktoren auf das Herzinfarktrisiko auswirken, sei allerdings beeinflussbar, betont Schunkert.