Neue Geriatrieabteilung am Rheinland-Klinikum in Grevenbroich fast bezugsbereit
Modernisierung der geriatrieabteilung
Die Schutzfolien liegen noch über den Betten, aber Lampen und Gardinen sind bereits montiert. Eine der beiden neuen Geriatrieabteilungen am Rheinland-Klinikum in Grevenbroich ist fast bezugsbereit. Die umfassende Sanierung startete im März 2024 und umfasst über 1300 Quadratmeter mit zwei Bereichen und insgesamt 66 Betten. Das Ziel ist es, den Standort zu einem Zentrum mit internistisch-geriatrischem Schwerpunkt auszubauen.TAG10 Das Vorhaben wirdFinanzierung und planung
Neue räume und ausstattung
Besonders beeindruckend sind die neuen Bäder, die fast doppelt so groß sind wie vorher – rund neun Quadratmeter. Dies ermöglicht eine bessere Unterstützung der Patienten von beiden Seiten. Die Zimmer sind großzügig geschnitten und bieten Platz für Rollstühle und andere Hilfsmittel.
Schwerpunkt auf geriatrie
Der Umbau ist Teil einer größeren Neuausrichtung. Die Klinik will sich zu einem Haus mit internistisch-geriatrischem Schwerpunkt entwickeln. Künftig sollen dort 130 Betten dauerhaft zur Verfügung stehen: 30 für die Innere Medizin und 100 für die geriatrie, von denen 66 speziell auf die Bedürfnisse hochbetagter Patienten zugeschnitten sind.
Fertigstellung und Öffnung
Eine Station ist nahezu fertig und kann in etwa zwei Wochen erste Patienten aufnehmen. Die zweite Station soll im Frühjahr 2026 fertiggestellt werden. Trotz nahezu abgeschlossener Arbeiten wird die neue Abteilung erst in etwa zwei Wochen in Betrieb gehen, da die Lieferung der Heizkörper für die Badezimmer verzögert wurde.
Verbesserungen für das team
Für das Team gibt es spürbare Verbesserungen: Ein größerer Pausenraum, zusätzliche Arbeitsflächen, eine eigene Küche und mehr Stauraum für Medikamente und Hilfsmittel. Ergonomisch angepasste Schränke und ein zentraler Stützpunkt mit erweitertem Überblick erleichtern die Arbeit.
Gemeinschaftsbereich und therapie
Gleich gegenüber befindet sich der neue Gemeinschaftsbereich mit integrierter Küche. Hier sollen die Senioren künftig in Gesellschaft essen können. Ein besonderes Merkmal der neuen Einrichtung ist die enge Verzahnung von medizinischer Betreuung und Therapie. Insgesamt arbeiten am Grevenbroicher Standort 33 Therapeuten, die das gesamte Haus versorgen.
Zukunftsperspektiven
In Grevenbroich werden künftig vor allem ältere Patienten (in der Regel ab 69) versorgt, die zuvor beispielsweise in Dormagen oder Neuss operiert wurden. Nach zwei bis drei Tagen werden sie dann per Überweisung nach Grevenbroich verlegt, um Physio-, Ergo- und Sprachtherapie zu erhalten. Kommt es während des Aufenthalts zu Komplikationen, erfolge selbstverständlich eine direkte Weiterbehandlung im Elisabeth-Krankenhaus.