Schiefbahner Leprahilfe fördert Projekt für Menschen mit geistigen Erkrankungen in Indien
Projektförderung in indien
Der Vorstand der Schiefbahner Leprahilfe hat beschlossen, ein Projekt für Menschen mit geistigen Erkrankungen in Indien zu fördern. Der Verein möchte sich bei der Finanzierung von Psychopharmaka und Nahrungsmitteln für die Patienten einbringen, außerdem bei den Lohnkosten für das Pflegepersonal unterstützen. "Zwar ist die ärztliche Versorgung in Indien grundsätzlich kostenfrei, aber für die Kosten der Medikamente muss jeder Patient selbst aufkommen", erläutert der Vorstand in einer Pressemitteilung. "Für Menschen, die auf der Straße leben, ist dies unmöglich."
Arbeit in trivandrum
In Trivandrum, im äußersten Süden Indiens, sorgt Pater Thomas Varghese mit seinen Mitbrüdern für 52 Menschen mit geistigen Erkrankungen, informiert der Vereinsvorstand. "An Christi Himmelfahrt besuchte Pater Thomas die Leprahilfe Schiefbahn, um über diese Arbeit zu berichten. So lebten die Patienten, die aufgrund ihrer Erkrankungen von ihren Familien verstoßen wurden, bis zur Aufnahme ins Heim ausnahmslos auf der Straße."
Unterstützung und betreuung
In ihrem neuen Zuhause werden die Kranken nicht nur medizinisch, sondern auch psychologisch betreut. "Durch die Mitarbeit im Heim und im eigenen Gemüsegarten können die Patienten zudem einer sinnstiftenden Beschäftigung nachgehen."
Zusammenarbeit mit pater thomas varghese
Mit Pater Thomas Varghese arbeitet die Leprahilfe bereits seit einigen Jahren zusammen. Der Verein nennt dazu ein Beispiel: "Vor seiner Rückkehr nach Indien initiierte er in Äthiopien ein Projekt, das Frauenkooperativen mit Eseln versorgte und so in die Lage versetzte, landwirtschaftliche Erzeugnisse zum nächsten Markt zu transportieren."
Spendenmöglichkeiten
Wer den Verein mit einer Spende unterstützen möchte, findet weitere Informationen unter www.leprahilfe-schiefbahn.de.