Bürgermeister Knickrehm verlässt sein Amt
Letzte tage im amt
Bürgermeister Ulrich Knickrehm erlebt derzeit seine letzten Tage im amt. Unter anderem muss er noch das Freibierfass zur Herbstkirmes anschlagen. Am 31. Oktober ist aber Schluss für den Mann, den das Bürgerforum Goch 2015 erfolgreich aufstellte und der nach zehn Jahren beschloss, dass nun ein anderer Chef im Rathaus werden sollte. Den stellt nach gewonnener Wahl nun wieder die CDU, und am 6. November wird er ins amt eingeführt: Stephan Luyven wird Chef der Verwaltung und des Rats. Aber auch andere Positionen sind neu zu besetzen.
Erkenntnisse aus zehn jahren
Wie aus der Tagesordnung der Ratssitzung hervorgeht, steht zunächst die Einführung und Vereidigung des neuen Bürgermeisters an. Danach werden die neu gewählten Ratsmitglieder eingeführt und verpflichtet. Wie bisher hat das Kommunalparlament 40 Mitglieder, die meisten Mandate gehen an die CDU, die bei der Wahl 38 Prozent erzielte, gefolgt vom BFG mit 25,2 Prozent. 16 Sitze bekommen die Christdemokraten, zehn das BFG, fünf die AfD, vier die SPD, drei die Grünen. Linke und FDP haben jeweils einen Vertreter im Rat. Insbesondere die deutlich stärker gewordene CDU hat viele neue Mitglieder, aber auch die SPD stellt sich neu auf. Alle neuen Stadtverordneten müssen sich verpflichten, zum Wohl der Stadt Goch tätig zu werden.
Neue bürgermeisterschaft
Stephan Luyven ist neuer Bürgermeister in Goch. Er gewann die Stichwahl und wird am 6. November ins Amt eingeführt. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 18 Uhr im Ratssaal.
Neue ausschüsse
Weiter geht’s in der Sitzung um die Wahl der stellvertretenden Bürgermeister sowie deren Einführung und Verpflichtung. Auch interessant: die Festlegung der gesetzlich vorgeschriebenen und weiteren Ausschüsse. Sie werden jeweils 19 Mitglieder haben. Neu in Goch ist der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ein Pflichtausschuss), andere Gremien sind neu zugeschnitten. So fällt aus dem Ausschuss für Schule und Kultur das bisher dort angesiedelte Thema Digitalisierung heraus, aus "Sport, Freizeit und Tourismus" wird "Schule und Sport". Die Freizeit und der Tourismus wiederum werden mit der Kultur kombiniert.
Mehrheiten im neuen rat
Mehrheiten finden wird im neuen Gocher Rat nicht einfacher. Die CDU hat 16 Sitze, das BFG 10, die AfD 5, die SPD 4, die Grünen 3, Linke und FDP jeweils einen Vertreter. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt am Donnerstag, 6. November, um 18 Uhr im Ratssaal.