Jahresempfang der Bezirksvertretung Mönchengladbach-Süd
Jahresempfang der bezirksvertretung mönchengladbach-süd
Normalerweise findet der Jahresempfang der bezirksvertretung Mönchengladbach-Süd im Rheydter Rathaus statt, das wegen der Umbauarbeiten jedoch nicht genutzt werden kann. Die Suche nach einer neuen Räumlichkeit endete bei der Aula des Gymnasiums an der Gartenstraße, und die Parteien verzichteten auf ausladende Reden, wie Bezirksvorsteher Ulrich Elsen (SPD) eingangs der Veranstaltung versprach. Ausschließlich als Moderator trat der Bezirksvorsteher auf. Zwischen drei Blocks zur Ehrung verdienter Rheydter Bürgerinnen und Bürger gab es klassische Musik, Jazz und auch volkstümliche Klänge für Klavier, Geige und fünfsaitige Gitarre, gespielt vom Trio der Pianistin Natalia Musko aus der Ukraine.
Was dieses Jahr im Mönchengladbacher Osten wichtig wird
Empfang der bezirksvertretung
Die erste Ehrung (ein Buch über Rheydt, eine Anstecknadel, Rheer Knööp und Blumen) nahm Anja Schurtzmann entgegen. Die Künstlerin und Designerin sei engagierte Rheydter Bürgerin, so stellte Ulrich Elsen sie vor, sei etwa Gründerin der Arbeitsgruppe „Hey! Rheydt“ und neben ihrer zurückliegenden politischen Arbeit in der BV Süd langjähriges Mitglied der Planungsgruppe der Rheydter Gespräche.
Horst Hübsch folgte, er wurde geehrt als langjähriges Ratsmitglied, als ehemaliger Bezirksvorsteher Rheydt-West, er hat sich besonders für sein Eintreten zur Rettung des Schmölderparks, des Pavillons und der Installation des Gedichtwegs Verdienste erworben. Jochen Semmler war ehemaliger Oberstadtdirektor der Stadt. Heute ist er Vorsitzender des Bauvereins der Evangelische Hauptkirche und hat sich, so erklärt Elsen, sehr um die Finanzierung des in die Jahre gekommenen, baufälligen Glockenturms (11,2 Millionen Euro) gekümmert. Ende Oktober, so vermeldete Semmler unter Beifall, wird die Kupferspitze aufgesetzt.
Dank gab es für Mehmet Akkoc, den es 1964 aus der Türkei nach Rheydt verschlug. Er hat über den Fußball beim Rheydter Spielverein dort seine neue Heimat gefunden. Heute, als Trainer, gibt er zurück, was er damals bekommen hat – ein neues Stück Heimat. Zum Abschluss erhielt das Ehepaar Anita und Claus Schwenzer ihren verdienten Applaus. Das Unternehmerpaar (Effertz Tore) stehe für sein soziales Engagement etwa durch die großzügige Ausbildung von Jugendlichen und die Unterstützung von Flüchtlingen. In Absprache mit dem Betriebsrat gäbe es einmal im Jahr eine Spende an eine soziale Einrichtung.
Mit den Ehrungen und der klassischen Musik sei nun der erste Teil eines „leisen“ Empfangs beendet. Für den weiteren Abend könne die Aula für private und politische Gespräche genutzt werden, so Elsens Schlusswort.