Marion Holthaus tritt als Bürgermeisterin von Wermelskirchen ab
Abschied ohne große feier
Marion Holthaus verlässt ihr Amt als bürgermeisterin von Wermelskirchen ohne eine große Feier. Sie verzichtete bewusst auf eine große Veranstaltung mit geladenen Gästen. Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Stefan Leßenich betonte in der letzten Ratssitzung unter Leitung der aus dem Amt scheidenden Stadtchefin, dass Abschiede nicht ihre Lieblingsding sind.
Verabschiedungsrede
In den vergangenen Wochen und Monaten nutzte Marion Holthaus verschiedene Veranstaltungen im Stadtgebiet, um sich von den Menschen zu verabschieden, die sie fünf Jahre lang als Erste Bürgerin der Stadt vertreten hat. Vor den Mitgliedern des Stadtrates beendete sie ihre Abschiedsrede mit den Worten: "Es war mir eine Ehre, ein Stück meines Lebens hier im Amt sein zu dürfen."
Ein amt wie ein zweiter herzschlag
Marion Holthaus bedankte sich bei den Ratsmitgliedern und den Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung. Sie betonte, dass ohne die Verwaltung viele Beschlüsse nur auf Papier geblieben wären. Sie versicherte, dass es immer um das Wohl der Stadt ging.
Dank und anerkennung
Stefan Leßenich lobte Marion Holthaus für ihre Unnachgiebigkeit und Konsequenz. Er betonte, dass sie viele Brücken gebaut habe, zwischen Fraktionen, Verwaltung und Bürgerschaft sowie zwischen alter Tradition und modernem Aufbruch. Diese Brücken seien oft nicht einfach gewesen, aber notwendig, um die Stadt voranzubringen.
Neue konstellation im stadtrat
Der Stadtrat trifft sich bereits am Montag, 3. November, in neuer Konstellation. Der neue Bürgermeister Bernd Hibst wird in der konstituierenden Sitzung sein Amt offiziell antreten.