Neue Streckenverbindungen der Deutschen Bahn
Neue streckenverbindungen von nrw in die welt
Reiselustige Nordrhein-Westfalen können sich über einige Neuerungen freuen. So fährt das abendliche ICE-Zugpaar von/nach Brüssel ab dem 14. Dezember ganzjährig und nicht mehr nur in den Sommermonaten. Abfahrt ist um 21.42 Uhr in Köln und um 20.25 Uhr in Brüssel. Insgesamt verkehren dann im Zwei-Stunden-Takt acht Zugpaare zwischen Brüssel, Aachen, Köln und Frankfurt. Außerdem gibt es ab dem 7. September 2026 zwei weitere Verbindungen von und nach Antwerpen, die jeweils um 6.03 Uhr und 14.26 Uhr in Köln beziehungsweise um 11.01 Uhr und 19.01 Uhr in Antwerpen starten. So sei ein zehnstündiger Tagesausflug in die Hafenstadt bequem möglich, heißt es von der Bahn.
Neue streckenverbindungen bundesweit
Der neue Winterfahrplan bringt auch bundesweit einige Veränderungen mit sich. Zwischen 21 Städten wird alle 30 Minuten ein ICE fahren, darunter Hamburg, Hannover, Kassel, Berlin, Halle und Erfurt. Die Deutsche Bahn setzt außerdem neue Sprinter ein, das bedeutet 14 zusätzliche besonders schnelle ICE-Fahrten. So kommt man unter anderem eine Stunde schneller von Stuttgart über Nürnberg nach Berlin, und zwar in vier Stunden und 45 Minuten. Und vier Mal täglich fährt ein Sprinter zwischen Hamburg und Frankfurt am Main in nur drei Stunden und 30 Minuten. Hinzu kommen neue Direktverbindungen im Zwei-Stunden-Takt, und zwar zwischen Kiel und Stuttgart in sechs Stunden und 20 Minuten und zwischen Stralsund und Frankfurt am Main in sechs Stunden und 45 Minuten.
Neue fahrzeuge
Reisende, die von Köln nach Berlin oder von Berlin nach Köln fahren, sitzen demnächst in brandneuen ICE - genauso wie Fahrgäste zwischen Berlin und Westerland oder Köln und Oberstdorf. Und auch zwischen Dänemark und Hamburg werden es Fahrgäste in neuen dänischen Talgo-Zügen bequemer haben, Schweizer, die in die Hansestadt wollen, wiederum im modernen Schweizer Giruno. Die DB hebt außerdem die tschechischen Comfort Jets hervor, die bis nach Kopenhagen fahren.
Reisen ins ausland von ganz deutschland aus
Wer mit der DB eine größere Reise ins Ausland unternehmen will, kann ebenfalls vom neuen Winterfahrplan profitieren. So gebe es rund 40 neue beziehungsweise verlängerte Fahrten täglich, kündigt das Unternehmen an. Dazu zählen Verbindungen nach Belgien, Tschechien, Dänemark, Polen und in die Schweiz. Ein weiterer Vorteil: Inzwischen kann man nicht nur Tickets der Schweizerischen und Österreichischen Bundesbahnen auf bahn.de oder im DB-Navigator buchen, sondern auch Fahrkarten der Nationalen Gesellschaft der französischen Eisenbahnen (SNCF) und der Hochgeschwindigkeitszüge von Eurostar.
Angebote für kunden
Bis zum 13. Dezember kann man die Bahncard 50 für die zweite Klasse noch für 49,99 Euro kaufen – zuvor hatte sie 79,90 Euro gekostet. Außerdem gilt weiterhin die Super-Sparpreis-Aktion für kurze Strecken: Je nach Verfügbarkeit sind Fahrkarten bereits ab 6,99 Euro in der zweiten Klasse erhältlich. Detlef Neuß vom Fahrgast Pro Bahn betont, dass Frühbucher immer deutlich günstiger wegkämen. Aber: Manchmal lohne es sich auch, zu „zocken“. „Wenn Ihnen der Preis für eine Zugreise gerade sehr hoch vorkommt, kann man auch nochmal ein oder zwei Tage mit dem Ticketkauf warten“, sagt er. Denn werde eine Fahrt nicht so häufig nachgefragt, senke die DB den Preis manchmal kurzfristig.
Einschränkungen durch baustellen in nrw
Die ICE-Sprinter zwischen Düsseldorf, Köln und München entfallen wegen Bauarbeiten das gesamte Fahrplanjahr 2026 über, die drei Sprinter über Bonn, Köln und Berlin spätestens ab dem 7. Februar 2026, weil dann die Generalsanierung der Wupperstrecke beginnt. Bis zum 10. Juli 2026 wird es dann keinen Fernverkehr mehr zwischen Köln, Wuppertal und Hagen geben. Dafür fahren ab Hagen alle zwei Stunden ICE über Hannover in die Bundeshauptstadt. Und in Köln setzt die DB ersatzweise eine stündliche ICE-Verbindung über Düsseldorf nach Berlin ein. Auf der Strecke Hamburg-Köln-Süddeutschland verkehrt der ICE ab dem 14. Dezember 2025 über Düsseldorf. Die stündlichen Fernverkehrszüge aus Wien/Frankfurt oder Stuttgart, die über Mainz und Bonn fahren, können vorübergehend nur bis Köln und nicht über Wuppertal nach Dortmund weiterfahren. Und auch ab Aachen müssen baubedingt immer wieder einzelne ICE-Fahrten von oder nach Berlin entfallen. Sie starten beziehungsweise enden stattdessen in Köln. Ab dem 6. März 2026 können schrittweise wieder mehr ICE und IC in Hamm, Gütersloh, Bielefeld und Herford halten, weil dann die Baustelle in Herford endet.