Borussia Mönchengladbach bleibt der Tradition treu und nutzt die Länderspielpause in der Bundesliga, um auf dem Fohlenplatz ein Testspiel zu bestreite
Borussia mönchengladbach bleibt der tradition treu und nutzt die länderspielpause in der bundesliga, um auf dem fohlenplatz ein testspiel zu bestreiten
Am Freitag um 13 Uhr ist Zweitligist Preußen Münster zu Gast, eine qualitativ ordentliche Herausforderung für Eugen Polanski und seine Mannschaft. Münster ist derzeit Elfter in der 2. Bundesliga.
Trainer ist Alexander Ende, der bei Borussia einst für die U19 verantwortlich war und als Assistent bei der U23 sowie bei der U17 arbeitete. Nach zwei guten Spielzeiten beim SC Verl in der 3. Liga (Punkteschnitt 1,45) wechselte Ende im Sommer nach Münster. Dazu spielt Borussias Eigengewächs Marvin Schulz, einst mit Champions-League-Erfahrung unter André Schubert, mittlerweile für die Preußen.
Die waren bereits im November des vergangenen Jahres zu Gast in Gladbach. Beim 3:1-Erfolg für Borussia machte U23-Torjäger Noah Pesch auf sich aufmerksam, Robin Hack erzielte ein spektakuläres Tor aus 45 Metern und Yannick Michaelis aus dem eigenen Nachwuchs traf ebenfalls.
Dass sich Talente zeigen können, ist ein Zweck dieser Partie, wenn die Nationalspieler unterwegs sind. Beim 2:0 gegen den FC Schalke im September, da noch unter Polanskis Vorgänger Gerardo Seoane, kam U17-Meister Can Armando Güner genauso zum Einsatz wie Tyler Meiser und Jan Urbich aus der U23. Letzterer feierte am Sonntag gegen den SC Freiburg (0:0) sein Bundesliga-Debüt.
Vor allem ist der Test gegen Münster die Gelegenheit für Profis, die bislang seltener oder gar nicht zum Einsatz kamen, Spielpraxis zu sammeln. Das gilt für Torwart Jonas Omlin und für Innenverteidiger Marvin Friedrich, für Linksverteidiger Luca Netz und für Mittelfeldspieler Oscar Fraulo. Auch Florian Neuhaus benötigt noch etwas Zeit, um seinen Rhythmus zu finden.
Der 16-jährige Wael Mohya könnte erstmals, seit er sich am 2. August gegen den FC Valencia verletzte, für die Profis auflaufen. Zuletzt arbeitete sich der Shootingstar des Sommers über die U19 heran mit Einsätzen über 30 und 60 Minuten.