Erich Kühnhackl: Ein Eishockey-Legende feiert seinen 75. Geburtstag
- Erich kühnhackl: ein eishockey-legende feiert seinen 75. geburtstag
- Spitzenspiel in düsseldorf
- Deg verliert nach verlängerung
- Trainer-treffen alter bekannter
- Statistik des spiels
- Landshuter dominieren das spiel
- Deg kämpft sich zurück
- Ausgleich und verlängerung
- Kühnhackl dürfte sich gefreut haben
- Warum sich die düsseldorfer eg auswärts bislang schwer tut
- Düsseldorf ackert sich in die partie
- Auf die kleinigkeiten kommt es an
- Die topscorer der düsseldorfer eg
- Fazit
Erich kühnhackl: ein eishockey-legende feiert seinen 75. geburtstag
Am Freitag wurde Deutschland bester Eishockeyspieler des 20. Jahrhunderts beim EV Landshut gefeiert. Denn da wurde er 75 Jahre alt. Und pünktlich zum Ehrentag seines größten Spielers stand der EVL auch noch an der Tabellenspitze der zweiten Deutschen eishockey-Liga (DEL2). Manchmal passt es eben.
Spitzenspiel in düsseldorf
Am Sonntag standen die Landshuter dann zwar nicht mehr oben, aber trotzdem kam da ein Spitzenteam in den Dome. Und da auch die Düsseldorfer EG eins ist, war das ein echtes Topspiel zwischen dem Dritten und dem Zweiten der Tabelle. Nun sahen das nur knapp 5500 Zuschauer. Aber ihr Kommen hatte sich gelohnt, war das doch eins der besseren Spiele der jungen Saison.
Deg verliert nach verlängerung
Zwar verlor die DEG mit 2:3 nach Verlängerung und kassierte ihre zweite Niederlage in Folge, aber bis auf die Anfangsphase war das ein ordentlicher Auftritt. Verteidiger Moritz Kukuk sagte nach dem Spiel: „Schade, dass wir nur einen Punkt holen“.
Trainer-treffen alter bekannter
Hier stand sich Rich Chernomaz, der mehrere Titel gewann, gegen Uwe Krupp, der nach Engagements bei europäischen Großklubs im Sommer in Landshut anheuerte. Ein Treffen alter Bekannter also.
Statistik des spiels
- Düsseldorfer EG – EV Landshut 2:3 n.V. (1:2, 0:0, 0:0, 0:1)
- DEG: Tor: Lunemann (Bednard); Abwehr: Maginot, Geitner – Quaas, Faber – Balinson, Kukuk; Sturm: Marx Norén, Clarke, Thiel – Hirano, Linden, Lessio – Boos, Bradford, Orendorz – Münzenberger, Hofmann, Assavolyuk
- Schiedsrichter: Klijberg/Klein
- Zuschauer: 5421
- Tore: 0:1 (4:22) Immo (Bergman, Elsner/5-4), 0:2 (6:54) Gooch (Has), 1:2 (12:49) Hirano (Balinson, Linden), 2:2 (48:38) Bradford (Kukuk, Clarke/6-5), 2:3 (62:12) Immo (Dietz, Stieler/3-3)
- Strafminuten: 6:11
- Torschüsse: 29:34
Landshuter dominieren das spiel
Die Landshuter zeigten, warum sie weit oben stehen. Sie dominierten das Spiel und hatten das bessere Powerplay. Nach nicht mal sieben Minuten stand es bereits 0:2. Erst zeigten die Gäste, warum sie das beste Powerplay der Liga haben, als Tor Immo den Puck schon nach sechs Sekunden Überzahl ins Düsseldorfer Gehäuse feuerte. Kurz später schickte Martin Has Trevor Gooch auf die Reise, der die Scheibe durch die Beine von Niklas Lunemann schob.
Deg kämpft sich zurück
Die DEG kämpfte sich zurück und hatte im zweiten Drittel viele Chancen. Allein Lucas Lessio, Yushiroh Hirano, Ture Linden und Erik Bradford hätten mehrfach ausgleichen können. Auch Simon Thiel, Lenny Boos und Max Faber hatten das 2:2 auf dem Schläger. 20 Mal schossen die Düsseldorfer allein im Mittelabschnitt aufs Tor, aber es blieb beim Rückstand.
Ausgleich und verlängerung
Der Ausgleich fiel dann recht schnell im letzten Drittel. Erik Bradford, der am Sonntag 31 Jahre alt wurde, verwertete einen schönen Pass von Moritz Kukuk zum 2:2. Danach verflachte das Spiel, viel klappte schon in der Entstehung nicht. Ein weiteres Tor fiel folglich nicht mehr in der regulären Spielzeit. Es ging dann in die Verlängerung, in der Tor Immo mit seinem zweiten Treffer des Tages das Spiel entschied.
Kühnhackl dürfte sich gefreut haben
Erich Kühnhackl dürfte sich gefreut haben. Er war der erste Spieler, der 155 Scorerpunkte in gerade mal 48 Saisonspielen machte und über eine gesamte Karriere mehr als 1400 Tore und Vorlagen.
Warum sich die düsseldorfer eg auswärts bislang schwer tut
Die DEG wusste gar nicht, wie ihr geschah. Bis auf einen Fernschuss von Max Balinson, der am Pfosten landete, hatte sie zunächst nichts zu bestellen. Es brauchte erst eine Düsseldorfer Überzahl, um im Spiel anzukommen. Aber dann ging es los. Kurz danach kam Yushiroh Hirano über den rechten Flügel und drosch einen Schlagschuss in den Winkel. Aber es blieb zäh aus Düsseldorfer Sicht, der Rückstand nach 20 Minuten ging in Ordnung.
Düsseldorf ackert sich in die partie
Das galt nach dem zweiten Drittel dann nicht mehr. Denn nun spielte die DEG endlich so, wie sich das ihr Publikum wünscht: schnell, gradlinig, mit Zug zum Tor. Natürlich klappte längst nicht alles, vor allem die Passqualität hatte wieder viel Luft nach oben, aber nun kam die DEG immer wieder vorne rein und hatte eine Chance nach der anderen.
Auf die kleinigkeiten kommt es an
Die DEG kämpfte sich zurück und hatte im zweiten Drittel viele Chancen. Allein Lucas Lessio, Yushiroh Hirano, Ture Linden und Erik Bradford hätten mehrfach ausgleichen können. Auch Simon Thiel, Lenny Boos und Max Faber hatten das 2:2 auf dem Schläger. 20 Mal schossen die Düsseldorfer allein im Mittelabschnitt aufs Tor, aber es blieb beim Rückstand.
Die topscorer der düsseldorfer eg
Die Topscorer der Düsseldorfer EG sind Lucas Lessio, Yushiroh Hirano, Ture Linden und Erik Bradford.
Fazit
Erich Kühnhackl bleibt eine Legende des Eishockeys. Seine Leistungen sind bis heute beeindruckend und werden sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.