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Florian Kastenmeier: Fehlerhafter Auftritt bei Fortuna-Düsseldorf

Florian kastenmeier: fehlerhafter auftritt bei fortuna-düsseldorf

Florian Kastenmeier ist in dieser Saison gewiss nicht anzulasten, dass es wegen ihm bei Fortuna sportlich überhaupt nicht läuft. Der Torhüter des Zweitligisten bringt – anders als in früheren Zeiten – regelmäßig solide Leistungen, kann aber aufgrund der Fehler seiner Vorderleute auch nicht alle Gegentore verhindern. Am Freitag war er ungewohnterweise aber selbst mal wieder ein elementarer Faktor für die 1:2-Pleite der Düsseldorfer gegen Eintracht Braunschweig.

Kastenmeier zeigt nachlässigkeiten

Kastenmeier zeigt nachlässigkeiten

Der sonst so verlässliche und gewissenhafte Kapitän offenbarte mehrere Nachlässigkeiten, besonders im ersten Durchgang. Unter anderem schlug er nach 15 Minuten weit aufgerückt einen missratenen Ball durch die Mitte und genau in die Füße von Sven Köhler. Braunschweigs Kapitän erkannte die Situation schnell und suchte den weiten Abschluss aus dem Mittelkreis, doch Kastenmeier nahm den aus der Luft sinkenden Ball in der Rückwärtsbewegung auf. Kurz darauf verschätzte er sich beim Herauslaufen und hatte Glück, dass Erencan Yardimci nicht mehr an die Kugel kam.

Kastenmeier gibt sich selbstkritisch

Kastenmeier gibt sich selbstkritisch

Letztlich hätte ein möglicher Treffer aufgrund einer Abseitsstellung des Stürmers wohl aber auch gar nicht gezählt. Kastenmeier: „Geht auf meine Kappe“. Dann schlug es aber doch in Kastenmeiers Tor ein – und der Kapitän gab gar keine gute Figur ab. Christian Conteh nahm den Ball zur Grundlinie mit und zog aus spitzem Winkel in die kurze Ecke ab. Kastenmeier tauchte ab, verhinderte den Einschlag aber nicht. „Wir haben eine sehr schlechte erste Hälfte gespielt und zwei dumme Tore bekommen. Das erste Tor geht volles Rohr auf meine Kappe“, sagte der 28-Jährige selbstkritisch gegenüber dem TV-Sender „Sky“.

Fortuna-trainer anfang alarmiert

Fortuna-trainer anfang alarmiert

„Wir haben nicht gegen Braunschweig gespielt, sondern gegen uns selbst“, sagte Fortuna-Trainer Markus Anfang alarmiert. Der aktuelle Kader von Fortuna hat drei ganz große Defizite: Neuer Trainer, alte Probleme. „Wir haben nicht gegen Braunschweig gespielt, sondern gegen uns selbst“, sagte Anfang. Unter anderem schlug er nach 15 Minuten weit aufgerückt einen missratenen Ball durch die Mitte und genau in die Füße von Sven Köhler.

Fortuna hat nach der braunschweig-pleite genau zwei optionen

Fortuna hat nach der braunschweig-pleite genau zwei optionen

Fortuna hat nach der Braunschweig-Pleite genau zwei Optionen: Erst gruselig, dann besser. Unabhängig davon beschäftigte sich der Torwart aber erst einmal mit sich selbst und dem ersten Eintracht-Treffer. „Extrem“ nerve ihn dieser Patzer, berichtete er. „Das wird mich schon ein paar Tage beschäftigen. Das ist aber der Fußball, es ist ein Fehleraport. Da muss ich drüberstehen, habe ein paar Tage Zeit und dann geht es auch für mich weiter.“

Zuspruch aus den eigenen reihen

Zuspruch aus den eigenen reihen

Zuspruch erhielt Kastenmeier nach seinem Patzer aber aus den eigenen Reihen. „Ich will ihm keinen Vorwurf machen, er hat uns in so vielen Spielen schon gerettet“, sagte Rechtsverteidiger Matthias Zimmermann. „Er hat zwei unglückliche Tore bekommen, ist dennoch ein super Torwart und macht es die ganze Saison schon sehr gut. Er ist bei uns bis jetzt noch einer der Besten.“

Sportvorstand allofs nach fortuna-pleite in sorge – aber trotzdem mit hoffnung

Sportvorstand allofs nach fortuna-pleite in sorge – aber trotzdem mit hoffnung

Sportvorstand Allofs nach Fortuna-Pleite in Sorge – aber trotzdem mit Hoffnung. „Glaube, dass das ein guter Kader ist“, sagte Allofs. Für Anfang entsteht der Fehler vor dem Einschlag. Einen etwas anderen Blick auf das 0:1 hatte Fortunas neuer Trainer. „Erst einmal müssen wir im Vorfeld auf der anderen Seite einen Zweikampf führen und den Gegner erst gar nicht in die Verlagerung kommen lassen. Dann ist es eine Kettenreaktion“, analysierte Markus Anfang bei „Sky“ und verdeutlichte: „Flo kann es wesentlich besser machen, aber wir können es im Vorfeld auch schon anders machen.“