NFL hält an Bad Bunny für Super Bowl-Halbzeitshow fest
Kritik aus konservativen kreisen
Die National Football League (NFL) bleibt trotz großer Kritik an der Wahl von Rapper bad bunny für die Halbzeitshow beim Super Bowl 2026 in Santa Clara treu. NFL-Chef Roger Goodell verteidigte die Entscheidung als sorgfältig durchdacht.
Bad bunny als erster spanischsprachiger hauptact
bad bunny wird der erste Künstler sein, der die komplette Show des meistgesehenen TV-Ereignisses der USA auf Spanisch performt. Goodell bezeichnete den puerto-ricanischen Weltstar als einen der führenden und populärsten Entertainer der Welt.
Debatte um politische symbolik
Die Entscheidung, bad bunny für die Halbzeitshow zu verpflichten, hat in den USA eine hitzige Debatte ausgelöst. Konservative Politiker und Trump-nahe Gruppen kritisieren die Wahl als politisches Statement und fordern eine All-American-Alternative.
Kritik und petition
Erika Kirk, Witwe des ermordeten rechten Aktivisten Charlie Kirk, kündigte eine eigene Show an, die Glaube, Familie und Freiheit feiern soll. Eine Petition, die den puerto-ricanischen Weltstar durch Countrysänger George Strait ersetzen will, zählt über 50.000 Unterschriften.
Us-präsident trump und corey lewandowski
US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Entscheidung der NFL als lächerlich. Corey Lewandowski, Berater des Heimatschutzministeriums, kündigte an, die Einwanderungsbehörde ICE werde beim Super Bowl in erhöhter Zahl präsent sein.
Unterstützung von shakira
Für bad bunny, der mit bürgerlichem Namen Benito Antonio Martínez Ocasio heißt, ist die Einladung ein Statement für die Kultur und Geschichte seines Volkes. Stars wie Popsängerin Shakira und Jennifer Lopez haben sich hinter ihren Kollegen gestellt.
Erfolg und einfluss
Der 30-jährige Musiker zählt zu den erfolgreichsten Künstlern der Gegenwart und mischt Reggaeton, Latin Trap und Pop. Er füllt weltweit Stadien und trägt zur Akzeptanz spanischsprachiger Musik bei.