Wildes Spiel in Krefeld: Pinguine gewinnen 6:4 gegen Freiburg
- Ein wildes spiel in krefeld
- Marcel müller erlebt seinen nächsten frühling
- Pinguine-coach popiesch ohne santos und mäkitalo
- Erster sieg als tabellarisch höher platziertes team
- Chaos im zweiten drittel
- Pinguine aufgeweckt
- Starke leistung im power-play
- Krefelds offensive nimmt fahrt auf
- Krefeld überzeugt durch special-teams
- 6:4-endstand
Ein wildes spiel in krefeld
Nach zwei sieglosen Partien
haben die Pinguine beim 6:4 (1:1, 4:2, 1:1) gegen den EHC freiburg wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Vor 5001 Zuschauern zeigten sich die Hausherren defensiv zwar zu nachlässig, konnten sich aber auf ein überragendes Überzahlspiel verlassen.Marcel müller erlebt seinen nächsten frühling
Mit Erfahrung und „gelber Peitsche“ – Marcel Müller erlebt seinen nächsten Frühling. Routinier geht voran.
Pinguine-coach popiesch ohne santos und mäkitalo
Pinguine-Coach Thomas Popiesch musste weiterhin auf Mathew Santos und Roope Mäkitalo verzichten, während Neuzugang Oliver Mebus sein Comeback und somit auch sein Debüt im Trikot der Seidenstädter feierte. Gegen die auf dem vorletzten Tabellenplatz rangierenden Gäste zählte für die Pinguine nur ein Sieg.
Erster sieg als tabellarisch höher platziertes team
Zum ersten Mal
in der Saison gingen sie als tabellarisch höher platziertes Team in eine Partie.Chaos im zweiten drittel
Absolutes Chaos im zweiten Drittel. Mit dieser ungewohnten Ausgangslage schienen die Spieler jedoch erst mal zurechtkommen zu müssen. So waren es die Gäste, die gleich mal unterstrichen, dass sie keineswegs zu unterschätzen sind. Nach schnellem Umschalten stand Angreifer Schwamberger frei vor Bick und schob frech durch die Hosenträger zur Führung ein.
Pinguine aufgeweckt
Die kalte Dusche schien die Pinguine aufgeweckt zu haben. Augenblicke später hatte Bruch den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte jedoch frei vor Torwart Cerveny. In der Folge übernahmen die Hausherren die Spielkontrolle.
Starke leistung im power-play
In der ersten Überzahlsituation der Partie unterstrichen die Krefelder ihr starkes Power-Play. So musste Torschütze Schwamberger von der Strafbank aus zusehen, wie seine Mannschaft in Unterzahl kaum Zugriff fand. Nachdem Bruch noch am Gestänge gescheitert war, landete die Scheibe nach wunderschöner Kombination über Zengerle und Weiß bei Payerl.
Krefelds offensive nimmt fahrt auf
Krefelds Offensive nahm nun Fahrt auf, in der 27. Minute erneut unterstützt von einer Freiburger Strafzeit. Adam Payerl stand goldrichtig und fälschte entscheidend zum 3:2 ab. Zwei Minuten später tauchte Matsumoto frei vor Cerveny auf. Freiburgs Torhüter gewann zwar das Duell, verlor bei der Aktion jedoch seinen Schläger.
Krefeld überzeugt durch special-teams
Den Applaus der Fans verdiente sich die Krefelder Nummer 26 jedoch nicht nur durchs Toreschießen, sondern auch durch eine kämpferische Zweikampfführung. Auch im letzten Spielabschnitt nahm das Spektakel seinen Lauf. Angeheizt durch einen Faustkampf zwischen Müller und Kühnhauser kochte die Stimmung, jedoch gleich gedämpft durch den erneuten Anschlusstreffer der Gäste.
6:4-endstand
Zum Ende überzeugte Krefeld erneut durch die starken Special-Teams. So überstand man nicht nur eine zweiminütige Dre-gegen-fünf-Unterzahl, sondern erzielte den 6:4-Endstand in Person von Dybowski erneut in Überzahl.