Bewegung im Projekt zur Umgestaltung des steilen Fußwegs in Grevenbroich

Einführung

Die Wählergemeinschaft "Mein Grevenbroich" setzt sich seit Jahren für eine Umgestaltung des steilen Fußwegs zur Waldwiese in der Südstadt ein. Der stark abschüssige Weg gilt als Hindernis, besonders für ältere Menschen, Familien mit Kinderwagen oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen.

Neue entwicklungen

Neue entwicklungen

Jetzt scheint nach langer Planungsphase bewegung in das Projekt zu kommen: Der Versorger NEW will 2026 mit den Bauarbeiten beginnen. Diese Arbeiten sollen sich mit den städtischen Plänen zur Weggestaltung verbinden.

Denn die NEW muss an gleicher Stelle eine Trinkwasserleitung erneuern, die zuletzt havariert war. In diesem Zuge sollen auch Gas- und Stromleitungen mitverlegt werden.

Kommunikation mit der kommune

Kommunikation mit der kommune

"Das Bauvorhaben ist für das kommende Jahr vorgesehen, die finalen Abstimmungen mit der Kommune stehen kurz bevor", erklärt Unternehmenssprecherin Jasmin Konietzny.

Anwohnerinformationen

Laut NEW sollen betroffene Anwohner vor Beginn der Arbeiten per Anliegerschreiben informiert werden. Informationen über Sperrungen oder Baustellen will das Unternehmen zusätzlich frühzeitig über Mitteilungen bekannt geben.

Optimismus in der südstadt

Trotz der Verzögerungen überwiegt in der Südstadt der Optimismus. "Wir freuen uns, dass unser Antrag endlich Wirkung zeigt", sagt Ulrike Oberbach.

Zukunftsperspektiven

Die geplante Trasse soll künftig nur noch ein Gefälle von rund zwei Prozent haben – damit würde der Weg auch für mobilitätseingeschränkte Menschen sicher begehbar. "Für einen Stadtteil, der nur über Tunnel erreichbar ist, ist das zwingend notwendig, gerade mit Blick auf eine älter werdende Gesellschaft", sagt Oberbach.

Anwohnerwünsche

Gleichzeitig betont die Südstädterin, dass sich die Anwohner bezüglich der Bauarbeiten mehr Aufklärung wünschen würden. "Die Fußballtore auf der Waldwiese wurden wegen Bombensondierungen schon abgebaut, aber niemand weiß, wie es weitergeht."

Auch die Beleuchtung entlang des Weges sei derzeit unzureichend, falls sich die Arbeiten weiter verzögerten.

Schlussfolgerung

Die Umgestaltung des Fußwegs zur Waldwiese ist ein wichtiger Schritt für die Sicherheit und Mobilität der Anwohner. Die Hoffnung liegt nun auf einer zügigen Umsetzung der Bauarbeiten.