Feuerwehr entdeckt radioaktiven Stoff am Düsseldorfer Rheinbad

Einsatz wegen chemie-gefahren

Die Feuerwehr wurde am Mittwoch gegen 14 Uhr wegen möglicher Chemie-Gefahren alarmiert. In der Nähe des Düsseldorfer Rheinbads wurde ein noch undefinierter Stoff mit minimaler radioaktiver Strahlung entdeckt.

Keine direkte gefahr

Keine direkte gefahr

Feuerwehrsprecher Alexander Vieten betonte, dass keine direkte Gefahr bestehe. Die Strahlung sei sehr gering.

Unbekannter stoff

Der Stoff befindet sich in einem geschlossenen Behälter in einem Mülleimer am Messeparkplatz P2. Die Polizei sperrte das Gelände in einem Radius von rund 100 Metern ab.

Polizeiliche alarmierung

Die Polizei hatte die Feuerwehr alarmiert, nachdem ein Hinweisgeber über einen gefährlichen Stoff informiert hatte, der entsorgt worden sei.

Einsatzkräfte vor ort

Gegen 14 Uhr rückten rund 20 Einsatzfahrzeuge mit bis zu 50 Feuerwehrleuten an. Unter den Einsatzkräften befanden sich Experten mit speziellen Messgeräten.

Sicherheitsmaßnahmen

Die Einsatzkräfte waren mit Ganzkörper-Schutzanzügen, Atemschutz und Handschuhen ausgestattet. Der Behälter mit dem unbekannten Stoff wurde isoliert und zur weiteren Untersuchung zur Polizei gebracht.

Hinweisgeber und auto

Ein Auto am Fundort wurde mit einem weißen Zelt abgedeckt. Der Hinweisgeber, der die Polizei alarmiert hatte, saß in dem Auto. Offenbar hatte er befürchtet, mit dem Stoff in Berührung gekommen zu sein.

Unklare herkunft

Woher der Stoff kam und wie er in den Mülleimer gelangte, blieb unklar. Auch über Verletzte wurde nichts bekannt.

Betrieb des rheinbads

Der Betrieb des Rheinbads wurde durch den Fund nicht beeinträchtigt. Die Feuerwehr stellte sich auf einen noch lange währenden Einsatz ein.