Land(wirt)schaftswandel im Oberbergischen Kreis: Forschungsprojekt untersucht Veränderungen
Einführung
Der Oberbergische Kreis gilt
in einem aktuellen Forschungsprojekt als beispielhaft für den Landwirtschafts- und Landschaftswandel in Grünlandregionen der Mittelgebirge. Das Projekt untersucht, warum sich Landwirtschaft und Landschaft des Oberbergischen Kreises verändern. Ziel ist es, Lösungsansätze für eine nachhaltige Entwicklung zu entwickeln.Förderung und partner
Das Forschungsprojekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert und von Wissenschaftlern der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (PTU) Kaiserslautern-Landau in Zusammenarbeit mit dem Oberbergischen Kreis und der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen initiiert.
Landwirtschaftliche bedeutung
Die landwirtschaftlichen Betriebe im Oberbergischen Kreis bewirtschaften rund ein Drittel der Fläche im Kreisgebiet. Sie sind maßgeblich verantwortlich für das Bild der Landschaft und den Umgang mit den (über)lebenswichtigen Ressourcen Wasser und Boden.
Klimaveränderungen und auswirkungen
Klimaveränderungen wie Extremwetterereignisse, steigende Temperaturen und veränderte Niederschlagsmuster haben Auswirkungen auf die landwirtschaftlichen Produktionsbedingungen und die Gestaltung des Landschaftsraums.
Ziele des projekts
Das Projekt soll verdeutlichen, wie sich die Bewirtschaftung der Kulturlandschaft in Zeiten des Klimawandels verändern muss, um den ökologischen und ökonomischen Wert der Landschaft zu erhalten.
Fördersumme und projektdurchführung
Das Projekt hat eine Fördersumme von 154.676 Euro und wird vom 15. April 2025 bis 14. April 2026 durchgeführt. Die Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau führt das Projekt durch und arbeitet vor Ort mit regionalen Akteuren zusammen.
Zukunftsfragen und handlungsansätze
Das Projekt entwickelt praxisnahe, nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen, um wirtschaftliche Perspektiven für landwirtschaftliche Betriebe mit nachhaltigem Natur- und Ressourcenschutz zu verbinden. Mögliche neue Wirtschafts- und Handlungsfelder sind der Umgang mit Wasser, die Kreislaufwirtschaft und die Nutzung von Nährstoffen aus Abwasser.
Diskussion und ergebnisse
In den kommenden Monaten wird das Forschungsteam mit den Projektpartnern in mehreren Workshops die Fragestellungen vertiefend diskutieren. Die Ergebnisse sollen Grundlagen für weitere Studien liefern und den Dialog über den Wert von Landschaft und Landwirtschaft für die Gesellschaft bereichern.
- Fördersumme: 154.676 Euro
- Förderzeitraum: 15. April 2025 bis 14. April 2026
- Projektpartner: Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau, Oberbergischer Kreis, Landwirtschaftskammer NRW