Duisburg erhält über 300 Millionen Euro für Investitionen
Investitionen in nrw
Die Stadt duisburg erhält über 300 Millionen Euro für Investitionen in den nächsten zwölf Jahren. Das sind über 20 Millionen Euro mehr als die Landeshauptstadt Düsseldorf. Die größte Stadt des Bundeslandes, Köln, kann über eine halbe Milliarde Euro verplanen.
Verteilung im land
Gut 190 Millionen Euro verteilen sich auf die Kommunen im Kreis Kleve, 256 Millionen auf die im Kreis Wesel. Die Landesregierung hat die Verteilung des Geldes aus dem großen Infrastruktur-Investitionspaket des Landes, dem "Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur", bekannt gegeben.
Pauschalzahlungen
Das Geld wird den Städten, Kreisen und Gemeinden im Laufe der Zeit einfach zugesprochen – ohne Förderanträge oder besondere Bedingungen für die Bewilligung. Es handelt sich um zehn Milliarden Euro, die das Land aus seinem insgesamt 31,2 Milliarden Euro schweren Programm im Laufe von zwölf Jahren an die Kommunen vergeben will.
Verwendung der mittel
Die Hälfte der großen Summe soll in Kitas, Schulen und Ganztag investiert werden. Zwanzig Prozent sollen in Klimaschutz und energetische Sanierungen fließen. Die restlichen 30 Prozent können die Empfänger frei verwenden, etwa für Straßen, Nahverkehr, öffentliche Sicherheit oder ansässige Vereine.
Verteilung nach einwohnerzahl
Die Verteilung des Geldes richtet sich nach der Einwohnerzahl einer Kommune. In der kleinsten kreisfreien Stadt des Landes, Remscheid, sollen binnen zwölf Jahren rund 60 Millionen Euro Pauschale ankommen. Städte wie Geldern, Voerde oder Würselen kommen beispielsweise auf aufgerundet jeweils 16 Millionen, Dormagen auf rund 26, Viersen auf fast 34 Millionen.
Zusätzliche förderprogramme
Abgesehen von den Pauschalen steht für die Kommunen noch mehr Geld bereit, dies aber in Form von Förderprogrammen.