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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für Maßnahmenpaket zur Reduzierung der Abhängigkeit von Rohstoffimporten aus China

Eu-kommissionspräsidentin ursula von der leyen für maßnahmenpaket zur reduzierung der abhängigkeit von rohstoffimporten aus china

Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich für ein Maßnahmenpaket ausgesprochen, um die Abhängigkeit Europas von Rohstoffimporten aus china zu reduzieren. Bei der Konferenz "Berlin Global Dialogue" in Berlin betonte sie die Bedeutung von Seltenen Erden für die Industrie, sei es für Autos, Halbleiter oder militärische Ausrüstung.

Die kürzlich von der chinesischen Regierung angekündigten Exportbeschränkungen gefährden die Stabilität globaler Lieferketten und könnten direkte Auswirkungen auf europäische Firmen haben. Kurzfristig will die EU Lösungen mit china finden, ist aber bereit, alle Instrumente zu nutzen, falls notwendig.

Strukturelle antworten und investitionen

Strukturelle antworten und investitionen

Für strukturelle Antworten auf diese Herausforderung sind Maßnahmen wie das Recycling notwendig, um wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen. Zudem sollen Investitionen in strategische Projekte zur Produktion und Verarbeitung wichtiger Rohstoffe in der Europäischen Union erhöht und Partnerschaften mit Staaten wie der Ukraine, Australien, Kanada, Kasachstan, Usbekistan, Chile und Grönland beschleunigt werden.

Unabhängigkeit als ziel

Die EU-Kommissionspräsidentin betonte, dass Europa seine Unabhängigkeit anstreben muss, insbesondere in Bereichen wie Energie, Rohstoffe, Verteidigung und Digitales. Da sich das internationale Umfeld komplett verändert hat, kann die EU nicht mehr so schnell reagieren wie einst.

Appell an die eliten

Airbus-Aufsichtsratschef René Obermann appellierte an die versammelten Top-Manager, nicht nur mit dem Finger auf politische Verantwortliche zu zeigen, sondern selbst die Initiative zu ergreifen und politische Führungskräfte zu unterstützen. Er betonte, dass die Eliten Vorbilder sein müssen, um Extremismus zu verhindern.

Fragen an die eliten

Obermann fragte, wie man erwarten könne, dass normale Menschen, die nicht auf demselben finanziellen Niveau sind, nicht für Extremisten stimmen, wenn sie keine guten Vorbilder haben. Viele Eliten könnten ein zweites Zuhause in anderen Ländern haben, was die Frage aufwirft, wie man erwarten kann, dass Soldaten für 3.000 Euro im Monat kämpfen, wenn sich die Situation verschärft.

Schlussbemerkung

Obermann fügte hinzu, dass es ihm übel werde, wenn die Eliten diese Einstellung hätten. Er appellierte an die Eliten, Verantwortung zu übernehmen und Vorbilder zu sein.

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